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Alt 08.08.2003, 14:55   #2
pong
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Tatsache : Intel inside - Idiot outside !

Intel war in seiner ganzen Firmengeschichte nur einmal Markführer : Mit dem 8080 Prozessor. Doch schon der wurde bald durch den kompatiblen Z80 verdrängt der anstatt 56 über 600 Befehle hatte, billiger war und zudem noch zwei Intel Chips integriert hatte.
Seitdem hat sich nichts geändert. Intel Chips sind im Vergleich zu anderen Prozessoren langsam, rückständig oder beides : 8086 gegen 68000, Pentium gegen Alpha oder Power PC. Die Vergleiche gehen immer zu Ungunsten von Intel aus. Doch selbst auf dem Markt der Intel kompatiblen Rechner gilt : Ein Klone ist entweder billiger oder schneller oder beides, wie z.B. der aktuelle AMD Athlon Prozessor. Nur in der High End Klasse ist Intel noch einsam. Doch wer als Privatkunde zahlt schon für den schnellsten Prozessor mit x MHz soviel wie für einen kompletten No-Name PC mit einem x-100 MHz AMD ?

Tatsache : Programme werden immer instabiler !

Ich habe 7 Jahre mit 8 Bit Programmen gearbeitet. Die Abstürze bei Anwendungsprogrammen kann ich an meinen zwei Händen abzählen. Unter 16 Bit Windows sind allgemeine Schutzverletzungen ziemlich häufig. Und Windows 9x muss man regelmäßig neuinstallieren um nicht von Fehlern überflutet zu werden. Das nennt man MS Fortschritt (Multiple Sklerose, eine Krankheit die zu immer stärkerer Degeneration der Muskulatur führt.).

Noch interessanter sind aber die Fehlermeldungen. Unter 8 Bit waren sie kurz und sagten aus was der Fehler war : "BAD FILE" - Datei kann nicht gelesen werden, weil die Disk einen defekten Sektor hat. Unter 16 Bit Windows bekommt man eine "allgemeine Schutzverletzung bei xxxx:yyyy" was nichts mehr über den Fehler aussagt, und bei Win 32 bekommt man wieder Fehlermeldungen, nur haben die überhaupt nichts mit den Fehlern zu tun !

Schuld daran ist das man Programme nach Marketing Argumenten entwickelt. Die neue Version muss nicht fehlertoleranter, intuitiver oder einfach nur stabiler sein, nein sie muss 100 neue Funktionen beinhalten, für die man so lange braucht um sie zu beherrschen, das dann schon wieder die nächste Version herauskommt. Das es nicht an der Größe alleine liegt zeigt Linux : Obwohl bei Linux zig Programmierer an dem System und Programmen mitgearbeitet haben und die Installation deutlich größer als Windows 9x ist läuft das System stabil.


Merksatz : Trau keinem unter 3 aus Redmont !

Es ist schon komisch : Bei vielen MS Produkten ist 3 die magische Zahl, ab der ein Produkt etwas taugt. Beispiele ? MS-DOS, Windows, Direct X, Excel, Internet Explorer, Word for DOS...
Noch wichtiger : Bei WinWord wurde die Nummer 3 glatt übersprungen - in der Folge sind die Probleme bei langen Dokumenten und OLE Objekten auch bei der 2000.sten Version geblieben. Weil man das in Redmont inzwischen erkannt hat gibt es ab sofort keine Produkte mehr mit Versionsnummern unter 3. Damit eine gewisse Sicherheitsspanne da ist fangen nun alle Versionen mit 97,98,2000 an... Sicher ist eines : Microsoft hat das Kunststück fertiggebracht die Versionsnummer, die früher ein guter Indikator für die Verbesserung eines Produktes war (neue Ziffer vor dem Punkt : Grundlegende Änderungen, erste Ziffer danach : Kleine Änderungen, zweite Ziffer oder Buchstabe : Bugfixes) zur Makulatur zu machen ! Übrigens, wer es noch nicht kapiert hat : der Firmensitz von M$ ist Redmont.
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