Stimmt, ist historisch begründet und *teilweise* auch jetzt noch gerechtfertigt; es gibt noch genug lebensgefährliche Arbeitsplätze bei den ÖBB (ich denke da nur an den Verschub...).
Ein anderer Grund war vielleicht, dass man den Angestellten leichtfertig die frühe Pension versprochen hat, um sich mit dem Problem Frühpensionisten dann in 35 Jahren zu befassen.
So nach dem Motto: Was später einmal ist, ist mir wurscht, da wird sich schon wer darum kümmern.
Ich bin zwar nicht bei den ÖBB, aber ich kann mir eines vorstellen:
Wenn ich vor, sagen wir, 30 Jahren bei der Bahn angefangt hätte, und ich den die ersten Jahre relativ geringen Lohn und die tw. gefährliche Arbeit in Kauf genommen hätte, um einmal früher als andere in Pension gehen zu dürfen (so stands ja dann auch in meinem Arbeitsvertrag), dass ich mir dann - gelinde gesagt - gefrozzelt vorkommen würde, wenn jetzt einige schreien, dass ich länger als ich geplant hatte arbeiten soll (sorry für den langen Satz).
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Viele Grüße
Alex
(SUV-Fahrer aus Leidenschaft)
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