Zurück zum Ursprung dieses Threads...
Weitere Problemstellungen des Urknalls:
m.) Die Sterne eines Milchstraßensystems rotieren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, so dass so ein System sich allmählich „zusammenfaltet“, und zwar innerhalb einiger Umdrehungen, d.h. innerhalb von 100 bis 500 Mio. Jahren (das sind ca. 0,5 bis 2,5% des vermeintlichen Alters des Universums). Doch sehen wir zahlreiche spiralförmige Milchstraßensysteme, die anscheinend schon lange nicht „aufgezogen“ sind.
n.) Milchstraßensysteme scheinen immer in Paaren oder Gruppen („Galaxienhaufen“) vorzukommen. Wohingegen andere Stellen im Weltall gähnende Leere aufweisen. Eine Explosion ist doch eher gleichmäßig oder nicht ?!
o.) Neben „Haufen“ von Milchstraßensystemen gibt es auch Sternhaufe, die so schnell auseinanderfallen (d.h. das die Sterne sich von ein und demselben Punkt fortbewegen), dass man berechnen kann, dass sie nicht älter als zig Millionen bzw. manchmal nur zig Jahrtausende alt sein können.
Da es keine wirklichen Beweise dafür gibt, dass heutzutage neue Sterne entstehen, weist diese Phänomen auf ein geringeres Alter hin.
Unsere Erde:
a.) Der Heliumgehalt in der Atmosphäre.
Bei der Umwandlung von Uranium oder Thorium in Blei werden Helium-Atomkerne (Alphateilchen) frei, welche Helimgas an die Atmosphäre abgeben ( ca. 300 000 Tonnen pro Jahr).
Der Gesamtanteil von Helium in der Atmosphäre von Heliumgas ist in etwa 3,5 Mrd. Tonnen. Selbst wenn wir annehmen, das all dieses nur durch Radioaktivität entstanden ist, dann kommen wir doch nur auf ein Alter von einigen 10.000 Jahren !
(Helium ist ein Edelgas welches prinzipiell keine chemischen Bindungen eingeht und somit über Jahrmillionen bestehen bleibt.)
Gleiches gilt für die anderen Edelgase. Weiters ist der Anteil von radioaktivem (Gesteins)Material mit geringer Halbwertszeit relativ hoch für eine „uralte“ Erde....
b.) Erosion.
Alle 10 bis 15 Mio. Jahre müssten die Landmassen auf Meeresspiegelhöhe wegerodiert bzw. durch Flüsse weggeschwemmt sein.
c.) Erdmagnetismus.
Nach Erdmagnetismusmessungen von ca. 130 Jahren ist es sicher, dass unser Erdmagnetfeld eine Halbwertszeit von ca. 1400 Jahren zerfällt.
D.h. vor 10.000 Jahren war die Erde ein magnetischer Stern und vor 52.000 Jahren ein Pulsarstern !
Umkehrungen des Ergmagnetfeldes ergaben auch keine befriedigende Erklärung, da viele biologische Vorgänge sich an diesem Orientieren (zB. Vogelarten) und die minimalen Variationen der Magnetisierung in Gesteinen sich auch durch physikalisch-chemische Prozesse (befiedigend) erklären lässt.
(Übrigens: Das Erdmagnetfeld schützt uns vor kosmischer Strahlung...).
d.) Meteoritenstaub.
Es wird angenommen das Mond und Erde etwa gleich alt sind. Wie schon erwähnt wurde die erste bemannte Mondlandung länger hinausgeschoben um nicht im meterdickem Staub (ca. 5,5 Meter) zu versinken. Neil Armstrong gab diese jedoch nur mit 3-5 cm an.
Es wurde auch entdeckt, dass der Mond immer noch eine starke Wärmeausstrahlung an seiner Oberfläche aufweist, ein magn. Feld hat und seismographisch noch aktiv ist (d.h. der Mond noch einen flüssigen Kern hat). Demnach muss er noch relativ jung sein....
e.) Erkaltung der Erde.
Der Zeitraum der benötigt wird um den Globus von einem flüssigem Zustand auf seine jetzige Temperatur zu kühlen beträgt (ohne Radioaktivität) 22 Mio. Jahre. Mit der Wärme die radioaktive Elemente in der Erdkruste produzieren sind das 45 Mio. Jahre. Der Rest auf die 4,5 Mrd. Jahre des Erdalters ist ...... (naja was nun ?!)
____________________________________
„Wenn wir die Handschrift des Schöpfers irgendwo sehen könnten, dann wohl bei den grundlegenden Naturgesetzen ... \" Steven Weinberg Nobelpreisträger 1979 für Physik
„Der liebe Gott würfelt nicht\". Albert Einstein Nobelpreisträger für Physik 1921
„Die Evolution selbst wird akzeptiert, nicht weil man etwas Derartiges beobachtet hätte oder weil man sie durch eine logische zusammenhängende Beweiskette als richtig beweisen könnte, sondern weil die einzige Alternative dazu, der Schöpfungsakt Gottes, einfach unglaublich ist.\" Univ. Prof. D.M.S. Watson
\"Eine Zivilisation soll danach beurteilt werden, wie sie ihre Minderheiten behandelt.\" Mahatma Gandhi
|