schnipp*
Doch Google geht noch einen Schritt weiter, der wirklich dreist ist. Die Rede ist von der sogenannten Google-Toolbar, die sich jeder User auf seinem Browser installieren kann und die das Suchen bei Google erleichern soll. Es handelt sich um ein aktives Programm, das direkt auf dem heimischen Rechner installiert wird und sogar ohne Kontrolle des Nutzers von Google ausgetauscht werden kann. Neben der «Hilfe» beim Suchen und dem Anzeigen des sogenannten PageRank fungiert die Toolbar als «Informeller Mitarbeiter» von Google. Bei jedem Klick, den der User von Stund an tätigt, wird ein kleines Datenpaket auf die Reise zu den 15000 Red-hat-Linux-Computern von Google geschickt, das dort nicht nur mitteilt, welche Adresse angeklickt wurde, sondern auch gleich das dazugehörige Cookie, also die Identifizierung des Computers, meldet. So entsteht in kurzer Zeit geradezu ein Persönlichkeitsprofil des Users.
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