Zitat:
Original geschrieben von mind
Ich wuerde auch unpopulaere Massnahmen hinnehmen, wenn mich die Politik ueberzeugen koennte, dass es wichtig ist und das es dann in der Zukunft besser funktioniert.
Ich seh das in meiner Arbeit. Wir bekommen jedes Jahr eine Erfolgspraemie, obwohl unser Bereich meistens Verluste macht (andere halt nicht). Dafuer werden Mitarbeiter rausgeschmissen und Lohnkuerzungen (mit Einverstaendnis der Gewerksch.) durchgefuehrt. Wenn dann hoher Arbeitseingang war, werden halt Leiharbeiter genommen,..
Ich wuerde gern auf diese "Erfolgspraemie" verzichten wenn das Geld fuer Standortsicherung, Modernisierung,.... verwendet werden wuerde.
Wenn ich deswegen mit Kollegen rede, finden die das nur "deppert".
Das sind fuer mich Egoisten.
Was ich dann noch lustig find, dass sich die 30-40J. (meine Beobachtung), am meisten ueber die Pensionsreform aufregen, als ob diese eh nie wieder (wahrscheinlich noch unguenstiger fuer die Arbeiter) veraendert werden wuerde.
Ich fuer meinen Teil, denk da gar nicht genau nach, wie sich das fuer mich pers. auswirkt, weil ich vermute, das ~2040 es nur noch eine staatliche Mindestpension fuer die normale Bevoelkerung mehr gibt.
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kann dir hier eigentlich nur zustimmen! interessanterweise sind nur die österreicher und die deutschen so verbohrt. zb. in der schweiz nehmen die arbeitnehmer schon seit jahren lohn-nullrunden hin und keiner regt sich auf - sonst müssten halt leute entlassen werden.
in zeiten einer eu sollten auch die gewerkschaften mal kapieren, dass der wettbewerb härter geworden ist. und damit meine ich nicht nur den preis-kampf sondern vielmehr den standort-kampf! wenn die dt. gewerkschaften im osten wieder lohnerhöhungen, 35h-woche usw. fordern sollten sie sich bewusst machen, dass jeder der bestreikten betriebe JEDERZEIT ein paar km weiter östlich ziehen könnte, dann bringen auch die 1% lohnerhöhung nichts mehr, weil dann alle arbeitslos sind.
sind sich die gewerkschaften dessen überhaupt bewusst oder leben sie immer noch in einer nationalökonomie des frühen 20.jhdts???
mit den pensionen verhält sichs nicht anders. für mich auch absolut unverständlich, dass hier 30-jährige mitstreiken (eigentlich gegen die eigenen interessen!). bei den gewerkschaftsbossen (keiner unter 50j) wunderts mich ja nicht, dass die auf sich selber schauen ...