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Alt 20.06.2003, 19:54   #27
TheltAlpha
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Zitat:
naja, ich denk mal, dass es schon auch auf die arbeitgeber verteilt wird. was dem wirtschaftsstandort österreich (höhere lohnnebenkosten) natürlich schadet!
Ja, das schadet dem Wirtschaftsstandort Österreich. Was passiert dann? Die Unternehmen wandern ins Ausland ab. Aber was passiert, wenn immer die Arbeitnehmer geschröpft werden? Die wandern dann früher oder später auch ab, hast du ja selbst festgestellt!

Aber noch einmal: Ich denke, in Zeiten, wo Shell Austria 2001 0 (null) Euro an Steuern gezahlt hat, wo man Großvermögen in Privatstiftungen auslagern kann, wo es dann vom Finanzminister nicht angegriffen wird, wo Österreich eine der geringsten Vermögenssteuern Europas hat, wo die Unternehmer in Österrreich derzeit ca. 7 Milliarden Euro Steuerschulden haben, darf man auch wieder etwas mehr von den Arbeitgebern verlangen.
Zitat:
ich hätte auch schon einen vorschlag, wo man das geld hernehmen könnte -> volle kassen der gewerkschaften (könnten mit dem geld doch was für ihre mitglieder tun?)
Gewerkschaften in Östereich? Wo? Ist mir da etwas entgangen?
Zitat:
in einem fond-system erhalte ich genau das geld, was ich eingezahlt habe (verzinst) als monatliche pension oder einmalbetrag wieder raus
Klar, vorausgesetzt die Aktienmärkte spielen nicht verrückt (das kann ja überhaupt nicht passieren in der heutigen Zeit). Oder die Versicherung oder Bank geht nicht ein (auch das ist ja heute extrem unwahrscheinlich, dass so etwas passieren sollte). Privatvorsorge ist viel risikoreicher als Umlageverfahren.


Dimitris
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