Zitat:
Original geschrieben von TheltAlpha
Ah, da haben wir es ja. Die Beschäftigten. Warum wird aber immer der Arbeitnehmeranteil erhöht, warum sollen nicht wieder auch einmal die Arbeitgeber etwas beitragen?
Stimmt schon. Nur muss man sich von der Vorstellung trennen, dass die Finanzierbarkeit der Pensionen von den demographischen Strukturen abhängt. Wo steht geschrieben, dass das so sein muss? Von dieser Vorstellung müssen sich übrigens auch die parlamentarische Oppsition und der ÖGB trennen. Tatsächlich sollte, nein, muss ein System eingeführt werden, dass nicht auf dem Verhältnis Arbeitnehmer zu Pensionisten beruht, sondern auf der Wertschöpfung, nach der sich der Arbeitgeberbeitrag zu bemessen hat.
Zum Nachdenken: Um die Unfinanzierbarkeit des Umlagesystems zu demonstrieren, wird immer das Extrembeispiel des Verhältnisses Arbeitnehmer zu Pensionisten 1 zu 1 herangezogen. Bei der Privatvorsorge, die dann als logische Konsequenz als die Rettung gepriesen wird, ist es aber genau so: Ein Arbeitnehmer erhält einen Pensionisten, nämlich jeder sich selbst!
Dimitris
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naja, ich denk mal, dass es schon auch auf die arbeitgeber verteilt wird. was dem wirtschaftsstandort österreich (höhere lohnnebenkosten) natürlich schadet!
in einem umlageverfahren ist das nun mal so. das was eingezahlt wird fliesst gleich als auszahlung an die pensionisten weiter! man könnte einen pensionsfond gründen. ich hätte auch schon einen vorschlag, wo man das geld hernehmen könnte -> volle kassen der gewerkschaften (könnten mit dem geld doch was für ihre mitglieder tun?)
privatpension funktioniert nicht nach dem umlageverfahren, sondern über einen pensionsfond! (vgl. oben) in einem fond-system erhalte ich genau das geld, was ich eingezahlt habe (verzinst) als monatliche pension oder einmalbetrag wieder raus (und nicht den mitgliedsbeitrag, den grad ein anderer einzahlt!).