Hallo Dieter,
aus der Auslastung von 52% würde ich nicht schätzen, daß der Prozessor Däumchen dreht, jedenfalls nicht, wenn Hyperthreading aktiviert ist.
Das Hyperthreading wird ja vom Betriebssystem als zwei völlig autonome Prozessoren gesehen, insofern ist das mit meinem Dual-Server (2x Celeron 400) vergleichbar. Seit Win2k ist die Mehrprozessorunterstützung von Win2k und WinXP so, daß von
einem rechenintensiven Thread die Rechenzeiten gleichmäßig auf
beide (mehrere) Prozessoren verteilt wird. D. h. es arbeitet mal CPU1, mal CPU2
denselben Thread ab. (Bei WinNT4 war das noch nicht dynamisch.) Was das bringt, weiß ich leider auch nicht, außer dem offensichtlichen Vorteil der besseren Wärmeverteilung. Wenn man unbedingt will, kann man das, glaube ich, im Taskmanager festlegen, auf welcher CPU nun ein bestimmter Prozeß stattfinden soll.
Wenn man nur ein Programm hat, das rechenintensiv ist und dessen Threads zeitlich voneinander abhängig sind, also hintereinander ausgeführt werden müssen, dann hat man unter WinXP immer zwei Prozessoren, die bei etwa 50% liegen, nie einen 100% ausgelasteten. Das ändert sich erst, wenn man noch ein unabhängiges Programm startet. (Der Graphikkarten-Treiber gilt scheinbar nicht, da er immer auf den Hauptprozeß warten muß. (?) )
Es kann also sein, daß deine CPU an ihrem Limit arbeitet, nur, daß es nicht so ausschaut. (Sie bekommt ja offenbar keinen zweiten, unabhängigen Thread zugewiesen.) Dann müßten eigentlich die Frameraten exakt gleich sein, wenn man Hyperthreading deaktiviert. Kann ich nur leider nicht ausprobieren, siehe Profil...
Grüße,
Betto