Hallo zusammen
meine Antwort passt zwar nicht zum ILS-Approach aber auf jeden Fall zum Landen an sich.
Ich habe heute in der (echten) Flugschule den High and Low-Approach geübt. Dies bedeutet, aus abnormen Höhen (zu tief oder zu hoch) den Anflug mit entsprechend verschiedenen Landekonfigurationen zu erstellen.
Der richtungsweisende Einflug Base in Final war bei beiden Vorgängen gleich. Beim high circuit wird bis zum Erreichen des point on glide bereits zum Absinken trottle idle, flaps full gesetzt. Beim Erfassen des glide path wird etwas Power nachgezogen um die Landegeschwindigkeit einzuhalten. Je nach Ausgangslage, kann der point on glide schon sehr nahe beim gate liegen, sodass ohne grosse Powerkorrektur bereits zum Anziehen (erhöhter Anstellwinkel) übergegangen wird.
Beim low approach wird die Höhe nicht nach oben nachkorrigiert. Sie wird aber mindestens gehalten, sofern keine Hindernisse vor der Landebahn zur Korrektur zwingen. Die Landekonfiguration ist wie bei einem Normalanflug, also Flaps 2, im Final Flaps 3 mit entsprechender Landegeschwindigkeit. Nach erreichen des point on glide, weiterabsinken, durchs gate und ausschweben.
War eine interessante Uebung, Anflüge aus total über- und untersetzten Höhen nach Sichtreferenzen durchzuführen.
Gruss
Heinz
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