ja sicher, das ist nicht leicht einzusehen, geht mir genauso. der kern des problems liegt aber nicht darin, daß firmenchefs von haus aus böse menschen sind, die sich nur an den armen mitarbeitern bereichern wollen.
der kern des problems ist, daß wir billige arbeitskräfte und produkte aus billiglohnländern kaufen. wir müssen hier sozial und umweltstandards einhalten, was unsere lebenshaltungskosten schon einmal von haus aus vervielfacht. denk einmal an die erdrückende steuerlast, die das ganze nach sich zieht.
nur umgekehrt auf der anderen seite gelten für die dort hergestellten produkte eben andere oder gar keine umweltstandards. von sozialstandards brauchen wir sowieso nicht zu reden.
erst wenn wir für einen verkauf von produkten und arbeitskräften in unseren ländern die gleichen scharfen standards verlangen, wird das problem sich bessern. nur weiß ich nicht, wie man sowas in unserer heutigen zeit durchsetzen kann.
dazu müssten man einmal eine weltweite zusammenarbeit beginnen, zumindest zwischen den usa und der eu. davon sind wir noch sehr weit entfernt. wir driften eher unaufhaltsam noch weiter auseinander. die einzige idee, die die sogenannten machthaber haben, ist "die anderen" zu unterbieten. und das nur, damit sie ihre eigene macht nicht aufgeben müssen.
solche armen würschtel wie österreichische politiker sind da bestenfalls spielbälle der macht.
was wir schon machen können ist endlich mit dem unseligen schuldenmachen aufzuhören, damit wir endlich die erdrückende zinsenlast wegbekommen und zumindest über unsere eigenen produkte und leistungen selbst verfügen können.
gewinnen würden wir alle langfristig gesehen. nur sag das einem der nichts anderes kann als über "die anderen" zu schimpfen, damit wir selbst möglichst schnell wieder an die macht kommen.
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