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Alt 21.05.2003, 13:20   #106
jayjay
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Beiträge: 1.271


Standard nach dem 2.wk!

Zitat:
Original geschrieben von santi
Hi jayjay,
apropos Geschichtsinterpretation und Gedanken zur Geschichtsschreibung. Der Link wird Dich als Geschichtsstudent vielleicht interessieren?

"Wie werten Sie die Rolle der deutschen Historiker im Nationalsozialismus? Handelt es sich überwiegend um Mitläufer, oder kann man angesichts der neueren Forschungsergebnisse von Vordenkern und Mittätern im Sinne einer aktiven Politikberatung sprechen?

Karl Ferdinand Werner hat in seiner relativ frühen Arbeit über die Historiker im Dritten Reich die Formulierung gebraucht:
"Die deutsche Geschichtswissenschaft ist nicht gleichgeschaltet worden, weil sie nicht gleichgeschaltet zu werden brauchte."
Das heißt, das Dritte Reich hatte kein Problem mit den deutschen Historikern, wenn man in Rechnung stellt, daß die linksliberalen nichtjüdischen und jüdischen Historiker, deren Zahl ohnehin nicht riesig war, in die Emigration gezwungen wurden. Die deutsche Geschichtswissenschaft war in ihrer großen Mehrheit konservativ und national und trauerte der Weimarer Republik nicht nach."

Quelle:
Interview mit Reinhard Rürup
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin...vie/ruerup.htm

Gruß
santi

also sei mir nicht bös, aber heute bezeichne ich die meisten geschichte-lehrer/professoren eindeutig als "links". (nicht nur meine meinung, da sich ja viele bereits "geoutet" haben)
und ich rede von der heutigen geschichtsverdrehung - während dem 2. weltkrieg wars halt das andere extrem!

wie gesagt, ein mittelweg wäre erstrebenswert.
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"Geschichte sind die Lügen auf die man sich geeinigt hat." Napoleon Bonaparte.

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