Jetzt mal eine Erklärung anstelle lauer Andeutungen
Also, Grundsätzlich saugt der Motor über den Vergaser die kalte Außenluft direkt an. Die Vergaservorwärmung ist im Grunde nichts anderes als eine Klappe, mit der die Verbrennungsluft nicht direkt von außen in den Vergaser gelassen wird, sondern erst über den heißen Motorblock und die Zylinder strömt. Hierdurch erwärmt sie sich, so dass eine Vergaservereisung abgebaut bzw. im Vorfeld verhindert wird. Diese entsteht durch den Venturi-Effekt, wenn die (feuchte) Außenluft im Vergaser durch die Beschleunigung abkühlt.
Wird nun die vom Motorblock erwärmte Luft in den Vergaser gesaugt, so hat diese eine geringere Dichte – Warmluft dehnt sich aus, d. h. weniger Moleküle bei gleichem Volumen, also weniger Dichte. Daher bekommt der Motor bei gleichem Ansaugvolumen weniger Sauerstoff, das Gemisch wird überfettet, der Motor verliert an Leistung, die Drehzahl fällt ab.
Kapiert? Ich auch nicht
Jörg
