Hallo Juergen,
das stimmt. Wenn die Programmierung das nicht zuläßt, ist es natürlich hoffnungslos. Bei der Cessna (FS98) habe ich es mal ausgetestet, da geht es.
Ich denke, Du testest auch mal, ob überhaupt und wie es mit deinem Modell geht. Dazu stellst Du erst mal die Seitenruderempfindlichkeit hoch ein. Dann setzt Du das Modell bei WINDSTILLE mit Hilfe des AP genau auf die Anfluggrundlinie. Bei München 26R hättest Du dann einen mag. Steuerkurs von 262°. Jetzt schalte den AP ab, senke die rechte Fläche um max. 5 Grad, und halte mit dem linken Seitenruder einen Steuerkurs von 260°. Wenn jetzt das Modell langsam und stetig von der Anfluggrundlinie nach rechts wegdriftet, obwohl der Steuerkurs 260° ist, funktioniert es. Beim tatsächlichen Anflug mit Seitenwind hält man dann natürlich 262° (Hm, man versucht es).Diese Übung ist handwerklich nicht einfach.
Fliege aber nicht das ganze ILS mit hängener Fläche, besonders in IMC ist das nicht angebracht, sondern erhöhe oder vermindere das Runway-Heading um den Wind-Korrektur-Winkel. Wenn man so bis kurz vorm Aufsetzen fliegt und dann im letzten Moment den Flieger
aufs Runway-Heading ausrichtet, geht es einfacher.
Gruß
Hans
[Diese Nachricht wurde von Hans Tobolla am 17-03-2000 editiert.]
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