Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 27.03.2000, 23:26   #20
MarkusV
Elite
 
Registriert seit: 18.01.2000
Alter: 52
Beiträge: 1.264


Beitrag

Lieber Hugo,

langsam fürchte ich schon, richtig penetrant zu klingen. ;-) Aber ich versuch, mich vorsichtig aus dem Thema zurückzuziehen. Aber ich fürchte, hier bin ich wirklich penetrant, den schon wieder störe ich mich an einer Formulierung...

> Meistens tut es ganz gut, wenn der Journalismus ein Bisschen Druck aufsetzt.
> Wie gerne werden doch unangenehme Dinge unter den Tisch gewischt und der
> Vergessenheit zugeführt. Und das beiweitem nicht nur von den Airlines.

...denn eigentlich war ich der Meinung, daß zumindest in den westlichen Industrieländern die Unfalluntersuchungsstellen *unabhängig* sind. Und wer unabhängig ist, hat nun wirklich nichts befürchten und braucht auch nichts vertuschen. Siehe z.B. USA - dort sind Regulierungsbehörde (FAA) und Unfalluntersuchungsamt (NTSB) zwei verschiedene Behörden. Unter diesen Vorraussetzung sollte 'journalistischer Druck' nicht nötig sein. Im Gegenteil, in der heutigen Zeit produzieren selbst seriöse Meldungen über Unfälle. Wenn die Experten dann dementieren, werden sie als Vertuscher hingestellt. Die Untersuchung von Egyptair 990 und TWA 800 sind wundervolle Beispiele dafür.
Ein Untersuchung läßt sich nun mal nicht (mediengerecht) innerhalb von Tagen oder Wochen durchführen.
Ach ja, abgesehen davon würde ich CASH nicht also Fachblatt bezeichnen. Ich jedenfalls habe z.B. in Aero oder in der Flugrevue noch keine Artikel gelesen, in denen über Unfälle spekuliert und vermutet wurde.


Abgesehen davon kann ich nur noch mal die Worte von Leo bekräftigen:
Wartet die Untersuchungsergebnisse ab!!

Viele Grüße,
Markus


MarkusV ist offline   Mit Zitat antworten