Zitat:
Original geschrieben von Mupped
gut - zurück zum Thema.
Haben härtere Strafen eigentlich einen Sinn um gegen Alkohol am Steuer vorzubeugen? Ich meine daß es ein Drama ist was sich mit dem L17 Typen abgespielt hat steht ausser Frage. Das darüber nicht einfach mit der Ausrede "Betrunken, eventuell private Probleme etc." hinweggegangen werden kann ist genauso klar.
Aber es gibt unverbesserliche Schnellfahrer wie zugegebenermasen mich die glauben daß ein bischen Routine und Konzentration eher Unfälle vermeiden als langsam fahren.
Und genauso gibt es unverbesserliche Bsuffahrer die meinen mit zwei Promille noch besser fahren zu können als nüchtern.
Um es auf den Punkt zu bringen... ich habe selbst schon mit 0,86 im Blut einen Autounfall verursacht (Sekundenschlaf) bei dem ein guter Freund fast ums Leben gekommen wäre.
Die ATS 6500 Strafe, die ATS 45.000 Rechtsanwaltskosten (übrigends total sinnlos), die ATS 150.000 Regressforderungen haben mir allerdings im Vergleich zu der Tatsache fast jemanden Umgebracht zu haben überhaupt nicht zum Denken gebracht.
Freilich ist es oasch in jungen Jahren gleich so viele Schulden zu haben allerdings ist mir daß viel lieber als in jungen Jahren gleich jemandem auf dem Gewissen zu haben... Und da liegt der Hund gebraben. Es gibt zu viele Menschen die haben mittlerweile kein Gewissen mehr. Die ärgern sich eher über die Menge Bier die diese 200tsd Schilling gebracht hätten und jetzt nicht mehr bringen.
|
Beim letzten L17-Drama in Graz kann ich die Exekutive nicht von aller Schuld freisprechen.
Bsoffener Bua verursacht Sachschaden, Bullen nehmen Daten auf und bitten zum Blasen.
Der Bua hupft ins Auto und rast davon.
Die Kiberer hetzen ihn, 2 Menschen sterben.
So las ich es in diversen Zeitungen.