Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 07.05.2003, 21:44   #23
renew
Inventar
 
Registriert seit: 22.10.2000
Alter: 41
Beiträge: 5.552


Standard

Zitat:
Original geschrieben von Netsuya

Wenn die Frau aber in (bezahlten) Karenz geht, dann nützt es ihr herzlich wenig, wenn ihr diese Zeit zwar angerechent wird, sie aber nur so eine geringe Bemessungsgrundlage hat.
Naja, nur eine geringe Bemmessungsgrundlage ist für diese Zeit immer noch besser als KEINE Bemessungsgrundlage. Da dürftest du mit mir übereinstimmen.

Nur was wäre deiner Meinung eine gerechte Lösung!? Als Bemessungsgrundlage für die Karenzzeit den gleichen Verdienst wie im Job davor?
Dann müsste es die gleiche Regelung aber auch für Männer in Karenz geben.
Nur wäre das gerecht gegenüber den anderen Arbeitnehmern?

Und in einer Situation wie jetzt, wo die Pensionen so drastisch gekürzt werden, ist sowas sicher nicht drin.

@Cin
Irgendwie ist es klar, dass Frauen im Gesamten gesehen ein geringeres Einkommen haben, wenn diese vermehrt in weniger hoch bezahlten Jobs (eben Friseurin usw.) arbeiten.
Nur da darf man dann nicht sagen, es ist ja sooo ungerecht wie wenig Frauen gegenüber Männern verdienen, wenn diese in niedriger bezahlten Jobs arbeiten.

Das Problem ist nur, wie mehr Frauen, an besser bezahlte Jobs kommen.
Nur darf man da natürlich nicht sagen, wir wollen eine Quote von so und so vielen Frauen in so und so hohen Positionen haben, "egal wie qualifiziert" diese für diesen Beruf sind.

Und problematisch ist natürlich das was angesprochen wurde: Das man es sich überlegt ob man eine Frau einstellt, die ein Kind bekommen kann und dann in Karenz geht, oder einen gleich qualifizierten Mann.
Denn rationell gesehen, wird man den Mann einstellen, was natürlich menschlich vollkommen ungerecht ist.

Naja, es is halt eine verzwickte Sache...
renew ist offline   Mit Zitat antworten