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ad1) auch staatl. pensionsversicherungen können pleite gehe.
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Wenn es so weit kommt, dass staatliche Pensionsversicherungen pleite gehen, dann ist ja wohl sowieso alles im A....
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um das zu verhindern kommt ja die reform.
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Geh bitte dich, du bist doch ein denkender Mensch. Sag doch nicht alles nach, was man die vorgibt. Das ist doch wohl ein unglaublicher Zynismus zu sagen, die Pensions"reform" komme um die Pensionen zu sichern, wo doch genau das Gegenteil der Fall ist.
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denn es werden leider immer mehr pensionisten bei weniger beitragszahlern.
und wenn keine beitragszahler mahr da sind,woher soll amn dann auszahlen?
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Dann nimmt man das Geld von denen, die es haben: von Unternehmern, von Konzernen und ihren Banken. Doch genau denen kommen unheimliche Geldschübe zu, sobald das staatliche Pensionssystem einmal zerschlagen ist.
Und eines sage ich dir, ein staatliches Pensionssystem ist auch dann finanzierbar, wenn das Verhältnis Arbeitnehmer:Pensionisten 1:1 ist. Nämlich dann, wenn man bedenkt, dass sich die Produktivität pro Arbeitnehmer in den letzten Jahrzehnten unheimlich gesteigert hat. Während früher - Hausnummer - 100 Arbeitnehmer in - Hausnummer - einem Tag - Hausnummer - ein Auto zusammenbaut haben, so ist mit dem ganzen Einsatz von Maschinen heute ein Arbeiter damit beschäftigt, an einem Tag 100 Autos zusammenzubauen. Wenn sich der Unternehmerbeitrag nach dieser Wertschöpfung orientieren würde, dann bräuchte man überhaupt keine Reform und schon gar nicht so eine ungerechte.
Dimitris