war selbst jahrelang "bummelstudent" und kenne viele meiner art - wir sind kein mythos und keine propaganda. wir sind bloß faul.
eine vernünftige studiengebühr - bereit machen mich zu flamen - in höhe von 1400 euro pro semester, hätte mich sicherlich zum umdenken bewegt. diese kleine, symbolische firlefanz gebühr (die wir jetzt haben) kratzt doch in wirklichkeit niemanden.
fakt ist, dass nach wie vor fast nur kinder aus "gutem hause" studieren, deren eltern es sich erstens leisten können und die zweitens vom gesetzgeber auch verpflichtet sind es ihren kindern zu bezahlen.
natürlich müssten mit solchen gebühren auch tiefgreifende reformen an den unis einhergehen - vereinfacht gesagt: jede uni müsste zumindest wu wien niveau haben.
weiters müsste es vernünftige und wirklich ausreichende stipendien für all jene geben, die es sich tatsächlich nicht leisten können. leistungsgebunden dafür üppig. derzeit werden stipendien immer noch nach dem gießkannen-prinzip verteilt - ich kenne äußerst wohlhabende studierende, die für einen notendurchschnitt von 2,2 noch mal 700 euro geschenkt gekriegt haben. völlig bescheuert.
grüße
gleeful