eine private pensionsvorsorge hab ich auch ... trotzdem - die gesetzliche sozialversicherung ist als eine grundversorgung (und riskengemeinschaft) ausgelegt ...
bei den pensionen trägt der bund die ausfallshaftung (wenn mehr pensionen zu zahlen sind, als mit pensionsversicherungsbeiträgen einenommen werden) -> das geht ins bundes-budget -> dort gibts dadurch auch ein defizit ...
am lohnzettel sieht man nur EINEN betrag, der für die sozialversicherung abgezogen wird ...
Dienstnehmeranteile (jeweils vom bruttoeinkommen):
*) Krankenversicherung -> 3,4 % (Angestellte) bzw. 3,95 % (Arbeiter)
*) Pensionsversicherung -> 10,25 %
http://www.sozvers.at/hvb/sv/beitraege/daten2.htm
http://www.sgkk.at/htmldocs/vs/sozversbei.htm
d.h. ein großteil der am lohnzettel abgezogenen sozialversicherungsbeiträge geht in die pensionsversicherungen
die krankenversicherungen wirtschaften schon sehr sparsam mit den zur verfügung gestellten mitteln - die defizite sind IMHO entstanden, weil
- vom gesetzgeber zusätzlich sozialversicherungsfremde leistungen an die sv-träger delegiert wurden - ohne finanzielle abgeltung (auch eine budgetentlastungsmöglichkeit)
- zuätzliche leistungen zu erbringen sind
- die medizinische versorgung immer besser und teurer wird
- aufgrund der gestiegenen lebenserwartung viele teure und lebensverlängernde maßnahmen ergriffen werden
siehe auch:
http://www.sozialstaat.at/presse/presse231.shtml
es müssen jetzt halt unpopuläre maßnahmen ergriffen werden, um die krankenversicherung zu sanieren ...