Zitat:
Original geschrieben von spunz
naja, wennst das auch noch wirklich glaubst solltest den beruf wechseln. pachtest dir um ein paar euro 2ha land und liegst das ganze jahr in der sonne
oder ist es doch nix für dich weil der normale tag nicht nach 8 stunden endet sondern nach 12 wenns nicht was gröberes zu tun gibts. dann sinds meistens gleich 16-18 stunden für ein "paar" wochen.
urlaub? sowas gibts in der brnache nicht wirklich....
wozu glaubst du sind die "förderungen" (die immer weniger werden), früher waren sie dazu da um die massiv gefallenen preise abzufangen ohne gleich auf einem schlag 150.000 arbeitslose mehr zu haben. die preise werden künstlich runtergedrückt, damit der handel günstig einkaufen kann, nachhaltige landwortschaft ist das halt nicht mehr, der konsument will aber billig und bekommt auch billig.
btw: ich weiß wovon ich spreche, ich mach mir nen gemüdlichen 8 stunden tag, kassiere vollgas ab und hab 6 wochen urlaub im jahr. ich gehe ganz normal arbeiten, verglichen mit meiner damaligen arbeit am betrieb meiner eltern verdiene ich jetzt ein vielfaches obwohl ich nur noch 40 stunden die woche arbeite (früher fast 80 stunden die woche, irgendwer muß auch am samstag und sonntag tiere betreuen usw...)
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mit 2ha werd ich nicht weit kommen, aber wenn du einen aussteiger weist, der hof mitsamt 50-80ha acker und vieleicht noch einigen ha wald dazu, verpachten möchte, pm an mich
mein normaler tag ist auch nicht nach 8 stunden beendet, da geht es erst richtig los.
von billigen lebensmittel kann ich im handel leider nichts entdecken, wenn sich der erzeuger mit niedreigen erlösen abspeisen lässt ist er selbst schuld und hat er wohl nur ware für den massenmarkt erzeugt, den reibach machen die handelsketten.
für entsprechend hochwertige produkte werden höhere preise denn je bezahlt.
und 6 wochen urlaub?

gesetzlich sinds 5, als landwirt hast mehr.
was du aber ganz unter den tisch fallen lässt, ist das vermögen aus grund- und hausbesitz, wäldern und wassernutzungsrechten das sich in händen von landwirten befindet, von dem ein angestellter höchstens träumen kann, sein leben lang.
ich fände es gerechter, die zu fördern die nichts haben.
und wenn eh keiner mehr bauer sein will, könnte man ja wiedermal eine landreform durchführen und das ganze gerecht aufteilen.