Wie die Arztgebühren jetzt kommen sollen ist absoluter Schwachfug. Eine reine Pauschalierung finde ich nicht sinnvoll. Besser währe es zB. 20% (oder 15%) der tasächlichen Behandlungskosten zu verrechnen. Somit könnte ich den Patienten auch für die tatsächlichen Kosten sensibilisieren. Schließlich kostet es auch unterschiedlich ob ich mich jetzt Krankschreiben lasse oder eine CT will.
Wenn ich mich nach den Pauschalbetrag krank schreiben lasse weil ich zB. Verkühlt oder ähnliches bin, kostet mich das dann 10€, dafür dass der Arzt eine oberflächliche Untersuchung macht und die Krankschreibung ausstellt. Beim Gesundschreiben ist es ja noch schlimmer: Ich bin wieder gesund, Stempel vom Arzt, Kosten 5€.
Weiters wird das die Leute von Vorsorgeuntersuchungen eher abhalten. Ich gehe zB. 1x im Jahr zum Augenartzt (bin Brillen- bzw. Kontaktlinsenträger) um meine Augen kontrollieren zu lassen. Kostet mich dann 10€ regelmäßig dafür dass ich meine Gesundheit schon vorher Kontrollieren lasse. Würde man hier einen Teil der tatsächlichen Arztkosten verrechnen, dann kostet die Vorsorgeuntersuchung weit weniger als eine komplizierte Untersuchung.
Und die Einschränkung vieler Ärzte auf "Kleine Kassen" stört mich auch ungemein. Hier wird ja schon implizit ein mehrklassiges Gesundheitssytem aufgebaut.
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