Zitat:
Original geschrieben von Lotussteve
Hallo!
Das glaube ich nicht Tim äh LOM 
Mir geht es darum: Auch wenn die Amerikaner zehnmal soviele Vietnamesen getötet hätten wäre aufgrund der eigenen Verluste der Krieg nicht mehr aufrechzuerhalten gewesen. Von daher der "Phyrrussieg".
Krieg ist immer vernetzt zwischen Kampf,Wirtschaft,Meinung der Bevölkerung daheim etc....selbst wenn du bei einem Faktor "gut" unterwegs bist nutzt dir das nix wenn du a.) weder das Ziel erreichst (Kapitulation Hanois) und/oder b.) die öffentliche Meinung dich zum Rückzug zwingt.
Ciao,
Steve
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ja sicher, einen wirklich entschlossenen gegner kann man nicht einfach nur so militärisch besiegen. die hatten einen unbändigen verteidigungswillen und das ist gut so. es ist sehr wichtig, daß auch die mächtigsten der mächtigen einmal ihre grenzen sehen.
für amerika waren offensichtlich schon die 50000 opfer zu viel, um noch von der öffentlichen meinung akzeptiert zu werden.
das ist übrigens ein aspekt, den man bei der diskussion allgemeine wehrpflicht/berufsheer leicht übersieht. ein berufsheer schickt man leichter in den krieg, als wenn es leute aus allen bevölkerungsschichten betrifft, die sich noch dazu nicht freiwillig gemeldet haben.
umgekehrt bei der verteidigung meine ich, daß eben dieser wichtige verteidigungswillen nur dann vorhanden sein kann, wenn es uns alle betrifft. und nicht nur dieses eine prozent an berufssoldaten, die dann gefälligst das problem erledigen sollen.