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Alt 06.03.2003, 09:39   #1
gleeful
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Unglücklich Infineon siedelt um und ist recht unsympathisch

aus der chip:

"Infineon verlagert Firmenzentrale ins Ausland

München*(smk)*–* Der Halbleiter-Hersteller Infineon verlagert seinen Firmensitz ins Ausland. Die Finanz-Experten des Unternehmens rechnen derzeit, ob die Schweiz, Singapur oder die USA als neue Heimat geeignet sind, berichtet das Magazin "Stern".

Infineon-Chef Ulrich Schumacher sagte dem "Stern", für ihn geht es um die Wettbewerbsfähigkeit seines Konzerns: "Ich gebe mein Geld lieber für Forschung, Entwicklung und gute neue Mitarbeiter aus als für hohe Steuern." In Deutschland sollen rund 15.000 Arbeitsplätze erhalten bleiben: "Das ist unser Beitrag für den Standort Deutschland", sagte Schuhmacher.

Der Infineon-Chef plant zudem einen weiteren Tabubruch: Er will künftig jedes Jahr konzernweit den fünf Prozent schwächsten Mitarbeitern kündigen - erreichen will er das über Aufhebungsverträge oder, als letztes Mittel, verhaltens- oder personenbedingte Kündigungen. Laut "Stern" ist ein Teil des Betriebsrats bereit, über die Fünf-Prozent-Regel zu verhandeln. "

find ich ziemlich übel - die übersiedelung versteh ich - aber das jährlich die 5% schwächsten kündigen is ziemlich oasch. die schwächsten sind ja nicht automatisch owezahrer oder unfähige sondern tatsächlich nur die schwächsten in relation zu den anderen - und die wird es natürlich immer geben. scheiß arbeitsklima muss das sein.


grüße
gleeful
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