Ich hab
..dir mal was rausgesucht. pilotentraining von p. guth:
inkflug, Landeanflug, Landung,
mit Twinjets im Flugsimulator (z.B. B737, MD 83...)
Vereinfachtes Flugsimulator-Verfahren für einen PC Piloten)
Während des Reisefluges gibt der Pilot in ständigem Kontakt zu den Radarstationen der Flugsicherung (in den USA "Center") Positionsmeldungen (position-reports) ab, um die Flughöhe und den Standort immer wieder mit der Flugsicherung abzugleichen. Gleichzeitig werden die Soll-Ist Daten zum Flugplan, einschl. Treibstoffvergleich, auf dem Flight-Log vermerkt. Der "position report" erfolgt an Pflichtmeldepunkten, die in den Luftraumkarten vermerkt sind, z.B. beim Überflug von VOR´s, Intersections, oder wichtigen "geraden" Koordinatenkreuzen beim Flug über den Weltmeeren. Je nach Entfernung zu den Radarstationen erfolgt der Funkverkehr auf UKW oder KW Radiofrequenzen.
Nach dem Reiseflug wird der Punkt erreicht, wo der Sinkflug zum Anflug an den Zielflughafen beginnt, der TOD/top of decent. Dieser Zeitpunkt wurde bei der Flugvorbereitung errechnet und im Flight-Log vermerkt. Dazu holt man sich die Sinkfreigabe bei der Flugüberwachung ein, und empfängt nochmals einen aktuellen Wetterbericht des Zielgebietes .
Die Cabinencrew (Purser) erhält eine Sinkfluginformation, die Anschnallzeichen werden aktiviert und am AP die YAW Dämpfer bei Bedarf abgeschaltet. Dann sinkt man auf die vorgegebene Anflughöhe mit etwa 2500 bis 3000"/min. Soweit im FS vorhanden, werden die Hydraulikpumpen auf Hochdruck umgestellt, um folgende Flaps Steuerungen vornehmen zu können.
Die Sinkrate stellt man im AP ein, gleichzeitig wird der Schub soweit reduziert, dass die Geschwindigkeit in dem gewünschten Bereich bleibt. Vor dem erreichen der Flughöhe 10000" muss das Tempo 250kts erreicht haben. Hierfür sind ggf. die Speedbrakes stufenweise auszufahren, aber nur dann, wenn zuvor die Schubhebel komplett auf Leerlauf stehen! Speedbrakes und Schub sind zusammen nicht erlaubt.
Beim Sinkflug verlässt das Flugzeug auch die kalten, aber trockenen Luftschichten und es besteht die Gefahr der Vereisung. Deshalb werden, je noch Wetterlage, auch die "De Icing" Anlagen wieder eingeschaltet. Jetzt wird auch die Checkliste für den Sinkflug laut vorgelesen und alle Prüfungen laut bestätigt. Alle Systeme werden dabei wieder einmal gecheckt. Die Piloten schnallen sich mit den 6 oder 8 punkt Gurten an.
Man meldet sich jetzt nochmals bei den Radarleitstellen und anschließend bereits beim Tower des Zielflughafens. Dieser gibt Informationen über die Verkehrslage, die Anflugrouten und vor allem über den aktuellen Luftdruck bzw. das Wetter.
Während des weiteren Absteigens aus großer Höhe erreicht man 5000" (USA, Canada, Mexico 15000"), so dass die aktuellen örtlichen Luftdruckwerte im Höhenmesser einzustellen sind.
Mit annähern an die Anflughöhe -laut Vorgabe- wird auch die Fluggeschwindigkeit weiter reduziert, meistens auf zunächst auf 200 kts. Deshalb werden jetzt auch die Klappen auf zunächst 5° gesetzt, um dem Flugzeug mehr Auftrieb zu geben. Gleichzeitig wird im Cockpit die Landung vorbereitet:
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