In einer Mittelung prahlt Symantec damit, die Slammer-Bedrohung schon Stunden vor dem teilweisen Netzzusammenbruch erkannt zu haben.Seine eigenen Kunden, Nutzer des Deepsight Threat Management Systems, hätte man auch sofort alarmiert, damit sie rechtzeitig entsprechende Maßnahmen ergreifen könnten. Die Öffentlichkeit wurde allerdings nicht informiert.
"Wenn ich Zeuge eines Verbrechens werde und mich weigere, die Notrufzentrale anzurufen, nur weil mir das Opfer dafür kein Geld bezahlt hat, dann bin ich der Beihilfe zur Tat schuldig - ganz abgesehen davon, dass ich ein wirklich miserabler Mitbürger bin", polemisiert Security-Researcher Robert Ferrell.
Aus seiner Sicht ist Symantec - wenn dessen Behauptungen zutreffen - an den Schäden durch Slammer ebenso schuldig wie der Autor des Wurms.
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