Zitat:
Original geschrieben von boerries
Es waren nicht nur Amerikaner, es waren auch eine Inderin und ein Israeli. Es sind Frauen zu Witwen und Kinder zu Waisen geworden und Ihr habt wieder mal nichts besseres zu tun, als Euren Antiamerikanismus jedem um die Ohren zu hauen, ob der es hören möchte oder nicht!
Aber am 11.09.2001 wart Ihr alle tief geschockt. Warum, waren es doch hauptsächlich auch "nur" Amerikaner, die getötet wurden. Darunter übrigens ein Bruder eines jetzt der getöteten Astronauten.
Scheiss Laden hier!!!!!!!!!!!
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Ich distanziere mich klar von jeglichem Antiamerikanismus, auch wenn Alladin den hier gerne reininterpretieren möchte. Am 11.09.01 war ich in der Tat geschockt,
doch handelte es sich dabei um einen terroristischen Gewaltakt. Wie einige Vorredner hier klar statuiert haben sind beim Columbia Unglück Menschen in Ausübung des wissentlich gefährlichsten Berufes den es gibt ums Leben gekommen.
Wenn in Indien ein Bus mit 30-40 Müttern, Vätern, Kindern etc. in eine Schlucht stürzt gibt es bestenfalls einen 5-Zeiler im Allerweltsteil der Tageszeitung. Keine Telegramme vom Bundeskanzler, keine Berichterstattung vor Ort, keine von den Medien angeordnete Weltweite Trauer und Anteilnahme.
Warum, frage ich Euch Kritiker, hat ein solches Unglück einen dermaßen geringeren Stellenwert?
Sind es Menschen zweiter Klasse?
Vielleicht gelingt es mir beide Parteien versöhnlich zu stimmen indem ich daran erinnere dass jene Menschen wahrscheinlich im glücklichsten Moment ihres Lebens gestorben sind - auf der Rückkehr einer erfolgreichen Mission im All mit ihrer irdischen Heimat vor Augen. Für die Hinterbliebenen ist mit jeder Form von Zuwendung gesorgt, sie haben allen Grund auf Ihre verblichenen stolz zu sein.
Trotzdem berührt es mich nicht mehr als ein Zeitungsartikel über eine Massenkarambolage auf der Autobahn bei der Mitglieder mir unbekannter Familien verbrannt sind.
Aber auch nicht weniger.