Ein „normaler“ CD-Rohling hat eine Kapazität von 74 Minuten.
Es gibt aber auch sogenannte „übergroße“ Rohlinge mit einer Kapazität von 80 Minuten.
80 Minuten Rohlinge sind eigentlich „illegal“. Laut Red-Book (dem Standard für CDs) hat eine CD maximal 74 Minuten.
Die 80 Minuten Rohlinge entstehen durch „Dehnen“ der Spezifikation:
Jede CD besitzt eine Spur, auf der die Daten aufgezeichnet sind (wie bei einer Schallplatte). Der Abstand der Spur sowie maximale Start- und Endposition sind genau definiert. Hierbei ergeben sich normalerweise gut 74 Minuten. Der Abstand der Spuren ist mit einem gewissen Toleranzwert angegeben. Dieser Toleranzwert dient normalerweise dazu, Ungenauigkeiten in der Optik bzw. auf der CD auszugleichen.
Wird nun der Toleranzwert immer bis zum Äußersten ausgenutzt, d.h. die Spuren so eng wie möglich gepackt, entsteht ein 80 Minuten Rohling.
Da nun keine „Sicherheitsreserve“ mehr vorhanden ist, führt jede kleinste Abweichung auf der CD oder in der Optik des CD-Brenners unweigerlich zu einem Fehler.
Insbesondere bei 80 Minuten CDs spielt daher der Hersteller eine noch größere Rolle als bei den „normalen“ CDs: Sind kleinste Abweichungen in der Spur bei „normalen“ 74 Minuten CDs kein Problem (sie werden ja durch die Toleranzen „abgefangen“), bedeuten sie bei 80 Minuten CDs das aus.
alles klar?
wird aber nicht so heiß gegessen wie gekocht!
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