Das Klonen von Körperteilen, Organen usw zwecks Heilung von Krankheiten usw. finde ich als die wichtigste Herausforderung für die Medizin seit langer, langer Zeit.
Dem Klonen von Menschen als Ganzes sehe ich aber mit Besorgnis entgegen..
So wie die Anhänger dieser Sekte, werden auch unzählige andere Menschen dem Irrglauben des ewigen Lebens und der 2. Chance verfallen..
Durch einen Klon lebt man nicht ein zweites Mal, man hat bloss einen eineigen Zwilling der um Jahrzehnte jünger ist..
Also was hat man bitte davon? Gar nichts..
Dem "Züchten" von Supermenschen oder Genies gebe ich keine allzu große Chance..
Wenn ich jetzt als Beispiel Genies anführe, dann lassen sich deren Fähigkeiten nicht bloss auf Gene reduzieren.. Die Auswirkung der Gene auf die Entwicklung eines herausragenden Intellekts ist nur ein Teil des Ganzen. Mindestens genauso wichtig wenn nicht sogar wichtiger sind Dinge wie das Umfeld eines heranwachsenden Kindes, wie es geistig stimuliert wird, ob es zu produktiven Denken angeregt wird, ebenso wie Ehrgeiz, Motivation und vielleicht am wichtigsten die nötige Ausdauer sich mit bestimmten Dingen zu beschäftigen.
Die Angst in einem Meer voller Einsteins und Mozarts zu ertrinken, habe ich nicht..
Zukünftig wird es den Menschen aber möglich sein, zu entscheiden, welche Haarfarbe ihr Kind haben wird, ob es einen eher sportlichen Körperbau haben wird oder sonstwas..
Doch letztlich sind das alles nur grobe Richtlinien für die Entwicklung des Kindes, nicht mehr und nicht weniger..
Außerdem wird sich die dann auch die Frage stellen, ob wir Menschen überhaupt wollen, unsere Nachfahren von unseren charakteristischen Merkmalen derart zu entfremden.
Als Problem des klonens ans sich - also die 1:1 Kopie eines Menschen - sofern es in dieser Art praktiziert werden wird, sehe ich die damit einhergehende Stagnation in der Evolution. Vorrausgesetzt daß dieses Klonen irgendwann mal zum "Standard" wird.
Denn eine Lebensform die sich nicht weiterentwicklen und sich nicht an geänderte Umweltbedingungen anpassen kann, wird früher oder später zugrunde gehen.
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