ein lehrling geht von der arbeit heim und das wars dann. der braucht sich nicht daheim noch hinsetzen und was tun.
ein lehrling kriegt von mir aus 3000 schilling im monat, dafür dass er wie der name schon sagt "in der lehre ist" also was lernt. von einem lehrling hat ein betrieb sofort was, is also ok wenn er was kriegt dafür. von studenten eben nicht aber der lernt wohl auch was und dann unter den bedingungen die an den unis herschen noch geld dafür zu verlangen is eine frechheit.
ich bin prinzipiell den studiengebühren nicht abgeneigt, aber dann muss mir auch garantiert werden, dass is es in der mindeststudiendauer schaffen KANN. und das ist nicht der fall. wenn ich mir denke wir haben 127 semsterwochenstunden bis zur 1. diplomprüfung und das auf 5 semester aufgeteilt macht zwar nur eine 25 stundenwoche aus, aber dass da wesentlich mehr als diese 25 stunden dahinterstehen sieht keiner, oder will es auch nicht sehen. labor von 8 uhr früh bist 18:00 abends, anschließend protokoll schreiben. vorbereiten für den nächsten labor tag. weil da wirst gequizzt. und am nächsten tag das selbe. und für jede prüfung auf der uni lernst du mehr als für die gesamte matura oder auch von mir aus den lehrabschluss. da hast du skripten die sind 500 seiten dick. für eine prüfung. da lernt man einige zeit daran, glaubs mir.
und das mit anderen ländern zu vergleichen is ja schwachsin ohne ende. wo es studiengebühren gibt gibt es campus unis, die stundenten leben dort äusserst günstig, können verbilligt einkaufen vom essen bis zur jeans.
ich will NICHT sagen dass ich besser bin als ein lehrling, ich will auch nicht sagen dass die es besser haben als ich. mir geht es darum dass jeder kapiert dass studiengebühren in diesem rahmen einfach nicht akzeptabel sind.
c.
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