Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 16.11.2002, 19:48   #11
3of4
Elite
 
Registriert seit: 14.11.1999
Alter: 40
Beiträge: 1.429


Standard

Zitat:
Original geschrieben von Lotussteve


Hallo!

ad 1.) Aber diese Thematik hat NICHTS mit einem Milizheer zu tun.....
Nein, aber damit, dass man in Österreich nicht auf das Heer verzichten kann, und sich im Kriegsfall hat dem anderen Staat anschließen soll.
Zitat:

ad 2.) Das ist Bullshit, du glaubst das Berufheeer von 1938 hätte sich mit der vollausgerüsteten deutschen Wehrmacht anlegen sollen?
Wieso nicht?
Es hätte schon sehr viel früher gezeigt was Hitler vorhat.
Es hätte sicher viele Menschenleben gekostet, aber ich glaube, wenn Österreich gewaltsam annektiert worden wäre, hätten die anderen Staaten schon früher eingegriffen und so noch sehr viel mehr Menschenleben reden können.
Zitat:
ad 3.) Ich bin nicht "euer", du kannst mich ruhig duzen.
Deine Argumente kommen direkt von der Rüstungsinsdustrie, macht es sie dadurch besser? Du kannst auch nur mit Szenarien aufwarten und nicht mit Fakten. "Möglichkeiten" sind auch nur emotionale Projektionen, die nur zum Teil auf Informationen basieren.
Mit "euer" habe ich mich nicht nur auf dich bezogen.
Und meine kommen nicht von der Rüstungsindustrie, sondern von dem was ich denke.
Zitat:
ad 4,) Dann tu das.
gerne
Zitat:
ad 5.) Darum geht es nicht. Es geht darum daß man mit der Zeit dieser jungen Leute sinnvolle Sachen wie Sozialdienst machen kann, anstatt sich auf $FEIND vorzubereiten.
Ich halte den Sozialdienst nicht für sinnlos, im Gegenteil, allerdings hat das Heer auch seinen berechtigten Zweck.
Und man muss sich auch auf seinen ($)Feind vorbereiten, denn du kannst nicht garantieren, dass da keiner ist.
Lieber jetzt ein paar Unannehmlichkeiten (dazu zähle ich übrigens nicht die erweiterten Polizeibefugnisse u.ä. Idiotien), als später dann einen überraschenden Feind. Und den Krieg von anderen führen zu lassen haben die Amerikaner schon oft genug versucht, und es ist fast immer in die Hosen gegangen.
Wenn dir die Amerikaner zu weit hergeholt sind, überlege dir, wie das mit den Söldner im 30jährigen Krieg war, gegen wen die sich gewendet haben, als sie keinen Sold mehr bekamen.
Irgendjemand hat mal gesagt (sinngemäß):
Wer einen kommenden Krieg für sicher hält, hilft durch diese Gewissheit mit, dass er entsteht.
Wer einen kommenden Krieg für unmöglich hält, hilft durch diese Gewissheit mit, dass er entsteht.
Nur wer sich der Gefahr des Krieges bewusst ist, kann mithelfen ihn zu verhindern.
Zitat:
Deine Welt erscheint mir sehr angefüllt mit diffusen Ängsten, ich erinnere nur an deine Aussagen zum Islam.
Ja, ich habe Ängste, und ich stehe dazu, auch wenn sie wirklich etwas diffus sind.
Aber hast du dich nicht auch gegen ein Feuer versichert, obwohl du nicht klar erkennen kannst, das dir mal die Hütte abbrennt? Klare Ängste gibt es in meinen Augen fast nicht.
Und ich habe Angst, vor dem Islam (vor dessen radikalen Elementen), weil er eine noch sehr junge und energische Religion ist, in der es sehr viele Radikale gibt.
Es ist mir bewusst, dass dies nur auf einen minimalen Teil der Islamisten zutrifft.
Der Grund meiner Angst ist, dass es etwas gibt, dass den Kreuzzügen der Christen entspricht, und die Grauen von damals sind selbst heute noch bekannt.
Wenn zb. Osama bin Laden jetzt den heiligen Krieg aufruft, und sich an allen nicht bekehrten Ländern rächen will, bräuchte er in Europa nur ein paar Atombomben gut zu plazieren (die er sich sicher schon in Russland besorgt hat), um ein größtenteils wunderbares Land zu verstrahlen.
Ich bin nicht gegen den Islam, nur habe ich trotzdem vor ihm Angst, so wie viele Leute vor jedem Hund Angst haben. Nur ein Bruchteil beist, aber trotzdem weiß ich nicht welcher.
Ps: Sicher hat dazu auch mein ehemaliger Klassenkamerad beigetragen, dessen erstes Argument immer aus seinen Fäusten, und dann aus fliegenden Gegenständen bestanden haben.


Ciao,

Steve [/b][/quote]
____________________________________
Resistantium est futilius
3of4 ist offline   Mit Zitat antworten