Zitat:
Original geschrieben von kikakater
@Guru: Ich habe eine Entkoppelung von Gesamtwirtschaft und Managergehältern angesprochen, die es unweigerlich gibt, wenn es zu keinen Begrenzungen kommt. Von außen passiert erst dann etwas, wenn sich die diversen Personen nicht auf Vernünftige Umgangsformen mit dem Geld, das andere Leute für sie mitverdient haben, einlassen können.
Dann ist es aber an der Zeit zu gehen, die Chefs haben sich selbst die virtuelle Notenpresse im Vorstandsbüro aufgestellt. Wenn Dein Verständnis so weit geht, kann ich nicht mehr mit.
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Das es zu dieser Entkoppelung zwischen Managergehältern und dem Status der eigenen Firma gekommen ist, sah man zB. an WorldCom. Dort wurde kriminell manipuliert und die eigene (virtuelle) Notenpresse bedient. Da kann Guru auch nicht mit.
Aber wenn die Politik versucht, einem Unternehmen eine (Ober)Grenze von Gehältern aufzuzwingen, da kann Guru auch nicht mit. Es MUSS nach unten hin ein Limit geben (in Österreich üblicherweise der KV), sonst würden in schlechten Zeiten (wobei das Management erklärt, wann es schlecht ist

) die Leut für einen Nasenrammel oder einen Pappenstiel arbeiten müssen. DAS kanns ja auch nicht sein.
Warum es notwendig ist, ein (vernünftiges) Management zu haben, läßt sich leicht beweisen: viele Buy-Outs, wo die Arbeitnehmer dann selbst Management spielen, haben (sowohl in den USA als auch anderswo, u.a. in Österreich) recht schnell gekracht. Einerseits, weil die Banken den (neuen) Managern nichts zutrauen, andererseits weil die (neuen) Manager wirklich nicht wissen, wie der Hase läuft. Demzufolge sind Manager nicht unnötig, auch wenn das manche Leute gern so hätten (ideologisch gesehen).
Guru
