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Alt 18.09.2002, 19:43   #99
The_Lord_of_Midnight
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beim sparsamen umgang mit den öffentlichen mitteln wird wohl praktisch niemand widersprechen.

letzendlich ist es so, daß die permanenten kostensteigerungen in den sozialversicherungen ein riesengroßes problem sind. dieses problem stellt sich natürlich für alle parteien, egal wer momentan an der macht ist. nur tut man sich schwerer, wenn der präsident des hauptverbandes der gleichen fraktion angehört. das ist eine unheilvolle kombination.

ich meine, daß man durch die langsame und schrittweise, nicht radikale, vereinheitlichung und zusammenfassung der unterschiedlichen versicherungen ein enormes einsparungspotential ergründen könnte.

aber nicht nur das, man könnte die starken und für viele leute nicht verständlichen unterschiede leichter ausmerzen.

ich beklage mich jetzt nicht persönlich, denn als angestellter hat man keine solchen probleme wie z.b. selbstbehalte. aber ganz besonders in dingen wie der medizinischen versorgung sollte es eigentlich keine unterschiede geben. denn ist beispielsweise ein landwirt, der durschnittlich das niedrigste einkommen aller berufsgruppen hat, weniger wert als ich ?

das ganze spiel setzt sich nahtlos in der pensionsversicherung fort. nur da mit umgekehrten vorzeichen. mit ausnahme der landwirte, die wiederum die letzten sind, die bekanntlich von den hunden gebissen werden...
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