Hallo Hahnski,
die meisten Antworten hast du ja schon bekommen.
Zum LOC/GS Intercept wäre noch nachzutragen, dass man dem GS folgen darf, sobald man eine LOC Anzeige hat, d.h., sobald sich die LOC Anzeigenadel vom Skalenrand gelöst hat. Dann ist man genau genug an der Centerline um einen sicheren Endanflug zu fliegen, was die Hindernisfreiheit angeht.
Für einen Nonprecision Approach mit schnellen Flugzeugen bestimmt man sich einen sog. VDP = Visual Descent Point. Er liegt auf einem *gedachten* 3° GS soweit vor der Landebahnschwelle, dass man dort die MDA erreicht. Hat man z.B. eine MDA von 650 ft (der Airport soll jetzt mal der Einfachheit halber in Meereshöhe liegen) und will man die Landebahnschwelle vorschriftsmäßig in 50ft überfliegen, so muss man in der MDA bis zur Schwelle noch 600ft "vernichten". Bei einem 3° GS wäre dazu eine Strecke von 2 Nautischen Meilen nötig. Dort liegt dann der VDP. Von dort aus sollten bis zur Landung nur noch recht kleine Korrekturen nötig sein, sonst ist auch bei guter Sicht ein Go-around fällig. Hat man die Bahn schon vorher gut in Sicht, darf man den Anflug visuell beenden.
Happy Landings!
HP
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