das thema arbeitslose ist ein sehr heikles, da wird gerne radikal diskutiert.
dabei sollte man aber nicht vergessen, daß es verschieden gelagerte fälle gibt. es gibt menschen, die schrecken sich schon, wenn sie im lagerhaus einen job kriegen und jemandem die gummistiefel in die hand drücken sollen. da hab ich ja kundenkontakt gehabt, das war aber nicht ausgemacht. dann hat sich der gute gewundert, daß er wieder gekündigt wurde

Ist ein realer Fall den ich unlängst so mitbekommen habe. Solche Leute sollte man wirklich zum Persönlichkeitstraining schicken. Denn die sind nicht vermittelbar. ich würde solche leute nicht einstellen, die sich fürchten wenn jemand bei der tür hereinkommt.
auf der anderen seite möchte ich betonen: Arbeit ist keine Schande !!! und es fällt niemand ein stein aus der krone, wenn er etwas tut. es ist nicht wichtig, daß jeder einzelne bundeskanzler oder geschäftsführer oder sowas in der art wird. wichtig ist nur, daß jeder einen beitrag leistet. und zwar dort, wo man gerade gebraucht wird.
ich hab z.b. schon als kind in der landwirtschaft am feld gearbeitet. dann hab ich als ferialjob briefträger gemacht. später in zwei werkstätten im büro und im lager. und das obwohl ich als maturant sozusagen überqualifiziet war. jetzt frage ich: muss ich mich dafür schämen ? nein, ich bin stolz darauf, daß ich nicht daheim gesessen bin und gewartet habe, bis mir irgendjemand vom arbeitsamt irgendwas organisiert hat. ich hab das ganze selbst in die hand genommen.
irgendwann habe ich dann einen job in der edv gefunden. ich hab immer gewusst, das will ich. und wie ich die change gehabt habe, habe ich sie sofort ergriffen und bin bis heute zufrieden damit.
ich finde nichts dabei, wenn leute die arbeitslos sind, z.b. sozialdienste erledigen würden. oder jeden anderen job, der der gemeinschaft nützt. was wäre da schon dabei ?
man kann sofort einwenden, daß es aber z.b. auch alkoholabhängige arbeitslose gibt. da wird man sich schwer tun, von denen irgendwelche sozialdienste zu verlangen. nur da frage ich mich, macht es überhaupt sinn, solchen menschen geld zu geben ? wenn die dann nach wenigen jahren an leberzirrhose oder sonstigen schlimmen krankheiten sterben. wäre es nicht besser, man gibt ihnen was zum essen, kleidung und unterkunft ?
zumindest einen sehr vorsichtigen anfang könnte man machen. sollten sich probleme in der praxis ergeben ist es noch immer besser man kümmert sich darum als man macht gar nichts. bei erfolg könnte man dann sozusagen das projekt prolongieren.
ich glaube ein großes problem ist vor allem, daß sich niemand so richtig traut, so ein heißes eisen anzugreifen. die vorwürfe die dann kommen würden, sind klar. in wahrheit ist es aber ein thema, das sehr viele menschen interessiert und es wird auch überall darüber diskutiert.