Hmmmm, also wir hatten in der 8. mal sowas, was sich 'IKG' nannte... Das beinhaltete auch 'programmieren'... Na, war nicht wirklich ein Problem, hatte ja schon davor mit C++ rumgemacht, aber von programmieren war da wirklich nicht die Rede. Lag wohl daran, dass unser 'Lehrer' das selber nicht konnte. Wir haben dann einen 'Einblick' ins Programmieren bekommen, der nannte sich 'SuperLogo, Programmieren für Kinder' LOL (kotz)... Ein Programm, mit dem man Bilder 'programmieren' kann. Kein Witz! Da ist so eine Art Zeichenfläche, in der Mitte ist der Stift. Jetzt gibt man in eine Engabefeld die deutschen (!) Befehle ein, z. B.:
vorwärts 100
links 90
vorwärts 100
... und man hätte einen rechten Winkel ge'malt'. Ähem, ja, so ist das. Boaaa, man sehe und staune, man konnte sogar Schleifen machen:
wiederhole 360 (vorwärts 1 links 1)
... und man bekommt einen Kreis. Wow.
Also, *räusper*, wie man sieht, hat nicht allzuviel mit Programmieren zu tun. Ich hoffe nur, ihr bleibt davon verschont und macht wenigstens Basic oder so. Ob C drankommt, wage ich zu bezweifeln... Weiß aber nicht.
Zu den callbacks:
Also, in C gauges hat man zunächst mal die Bildelemente, also z. B. eine Nadel, ein statisches Bild (für den Hintergrund) oder einen String. Jetzt hat man halt das Bild, aber es braucht ja irgendwoher seine Daten, d. h. eine Nadel muss ja wissen, wann sie wohin zeigen soll. Dazu gibt man in der Definition der Nadel die FS-Variable an (z. B. GROUND_ALTITUDE für einen RA), auf die die Nadel reagieren soll. Jetzt braucht man eventuell noch besagtes callback: Das ist schlicht und ergreifend eine normale C-Funktion, in der man die Variable des Bildelementes (in dem Fall halt GROUND_ALTITUDE) sozusagen noch 'nachbearbeiten' kann. Das Bildelement und das callback werden dann sozusagen eindeutig 'verbunden', denn in einer gauge kann man logischerweise viele Bildelemente und callbacks haben... Dieses callback gibt dann an die Nadel einen Wert zurück. Also zum Beispiel kann man in der callback programmieren, dass die Nadel nicht mehr als 1500 ft anzeigen soll, damit sich die Nadel halt nicht im Instrument rumrotiert wenn man höher als 1500 ft fliegt... Man programmiert das callback also so, dass der sogenannte Rückgabewert, egal wie hoch man wirklich ist, nicht größer als 1500 ft ist.
Whew, ich hoffe, das veranschaulicht so uuuuungefähr was ein callback ist. Ist übrigens nur ein winziger Teil, denn mit callbacks kann man einfach ALLES machen. Eigentlich so ziemlich alles, was man in C auch machen kann. Datei ein-/ausgabe zum Beispiel.
Das Du schon ein callback programmirt hast, glaube ich deshalb nicht, weil es sie in XML schlicht und ergreifend in dieser Form garnicht gibt! Das wird ja dann irgendwie mit diesen 'Stacks' gelöst... Ja genau das ist es, was mit am wenigsten begreiflich wurde, als ich mich einst an XML heranwagte.
Na, mein Pfarrer (eigentlich Kaplan) kann auch keine Gauges programmieren, ich bin aber trotzdem (fast) jeden Sonntag in der Kirche...
Bis bald,
Etienne
EDIT
BTW - Welche Klasse bist du denn