... Du schriebst:
"Das macht es gegenüber den fliegenden Realos verdammt schwer,sich das richtige Koordinierungsvermögen anzueignen."
Es macht es nicht nur schwer, ich halte es allein mit dem FS bezogen auf die Realitaet fuer unmoeglich. Auch in Real verhalten sich die Maschinen (manchmal sogar gleichen Typs) unterschiedlich, man braucht Zeit, sich einzugewoehnen.
Ich halte es so, dass ich im FS auf den Horizont (den echten bzw den kuenstlichen), auf Pinsel und Libelle achte - das ist alles. Damit fliege ich das jeweilige Modell "koordiniert" (wobei ich mich auch immer wieder neu an ein Modell gewoehnen muss, das ich lange nicht benutzt habe - ein weiteres Argument, sich im Wesentlichen auf ein Lieblingsmodell zu konzentrieren).
Flugschueler brauchen auch real eine Menge Uebung, um gefuehlsmaessig Slip oder Skid zu erkennen - sogar das saubere Geradeausfliegen, ohne zu schieben, ist nicht ganz trivial.
Noch eine Mini-Korrektur: Der V-Fluegel (Dihedralwinkel groesser Null) stellt sich in erster Naeherung stabil in Richtung der Resultierenden aus Gravitation und Zentrifugalkraft, wuerde also im Idealfall ermoeglichen, eine einmal sauber eingeleitete Kurve beizubehalten - ohne die Steuerorgane anzufassen. Wie gesagt: Im Idealfall (ohne die anderen 1745 wirksamen Parameter

)
Viele Gruesse
Peter
P.S. Der MSFS simuliert z.B. den hoeheren Auftrieb des Aussenfluegels in einer Kurve mit einem langsamen Vogel auch garnicht "aerodynamisch direkt" - weil es im FS-Modell naemlich garkeinen rechten und linken Fluegel gibt. Es sind ein paar "Kunstparameter", mit denen man dieses Verhalten, auch das negative Wendemoment usw beeinflussen kann.