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Ein weiterer Effekt tritt durch unterschiedliche Anströmung der Propellerblätter und damit asymmetrische Kräfteverteilung auf (sogenannter P-Faktor). Vor allem im Steigflug und im Langsamflug wird durch die Stellung der Propellerebene zur Flugbahn das nach unten schlagende Propellerblatt mit einem größeren Anstellwinkel angeströmt als das sich aufwärts bewegende. Das Resultat ist ein Giermoment nach links (bei rechtsdrehendem Propeller).
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Anmerkung: Das tritt auch bei Spornradflugzeugen beim Starten bevor das Heck sich hebt auf.
Zitat:
Die Auswirkungen des Torque-Effekts sind ja nach Flugzeugtyp, Motorleistung und verwendetem Propeller sehr verschieden. Keines der auftretenden Momente hängt vom anderen ab, und die jeweilige Größe wird vom Flugzustand bestimmt. Am stärksten wirkt sich bei einmotorigen Flugzeugen die Drehung des Propellerluftstroms aus.
Insgesamt führt der Torque-Effekt bei einem rechtsdrehenden Propeller zu einem Gieren nach links. Ein Pilot wird, außer beim Start, den Torque-Effekt kaum "spüren", da er automatisch jeder Giertendenz durch entsprechenden Ruderausschlag entgegenwirkt.
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(aus: Privatpiloten Bibliothek Band 5: Flugtechnik)