Hallo Tom
ein Flugzeug hat nun mal eine gegebene mögliche Höchstgeschwindigkeit.
Solltest du die Einstellungen auf REAL haben, so wird dein Flieger innert kurzer Zeiz nach dem Aufleuchten dieser Warnmeldung in Stücke gerissen. ( Overstress ).
Am besten, man hält sich an die mögliche Geschwindigkeit.
Unter 10000 ft ( 3000 m ) fligt man bis 250 knt.
Darüber kann dann je nach Flugzeug auf 75 - 80 M beschleunigt werden.
Hier ein kleiner Beitrag zur Fluggesschwindigkeit:
Fahrtmesser:
Funktion: Der Fahrtmesser zeigt die Geschwindigkeit des Flugzeuges relativ zur umgebenden Luft an.
Bei Windstille ist die angezeigte Geschwindigkeit gleich der Geschwindigkeit über Grund. Zeigt der Fahrtmesser 80 km/h an und wir haben 10 km/h Rückenwind, dann fliegen wir mit 90 km/h über Grund. Im umgekehrten Fall (10 km/h Gegenwind), fliegen wir mit 70 km/h über Grund. Die internationale Luftfahrt gebraucht allerdings die Einheit Knoten (engl. knots).
Ein Knoten ist 1 Nautische Meile/Stunde gleich 1,825 km/h.
Mit heutiger Elektronik könnte man natürlich auch die Geschwindigkeit über Grund messen und diese dann dem Piloten anzeigen. Den interessiert aber erst einmal, wie schnell sein Flugzeug relativ zur umgebenden Luft fliegt. Es kommt ja darauf an, wie schnell die Luft an den Traflächen vorbeiströmt, damit das Flugzeug fliegt.
Prinzip: Am Rumpfbug oder in der Seitenflosse des Flugzeuges ist ein sogenanntes Pitotrohr (Staurohr) so angebracht, daß es gegen die anströmende Luft ("Fahrtwind") gerichtet ist. Über eine Schlauchleitung ist es mit einer Membrandose im innern des Fahrtmessers verbunden. Wenn sich das Flugzeug gegenüber der Luft bewegt, dann baut sich ein Druck in der Membrandose auf. Dieser Staudruck steigt dann mit zunehmender Geschwindigkeit. Im Fahrtmesser ist eine Mechanik, die die Bewegung der sich ausdehnenden/zusammenziehenden Membrandose auf eine Anzeige überträgt.
zu beachten: Damit zusätzlich zu dem durch die Bewegung entstehenden Staudruck nicht noch der atmosphärische Luftdruck (den, den das Barometer anzeigt) hinzukommt, wird der atmosphärische Druck vom Staudruck in der Membrandose "abgezogen". Dazu wird an einer anderen Stelle des Flugzeuges der statische Druck (atmosphärischer Druck) entnommen und zur Membrandose des Fahrtmessers geführt. Weil mit zunehmender Höhe die Luftdichte abnimmt, wird auch der Staudruck durch den "Fahrtwind" in der Membrandose der Fahrtmessers geringer.
Der Fahrtmesser zeigt dann mit zunehmender Höhe eine zu geringe Fahrt an.
Dieser Bericht stammt von einer Segelflugseite, aber die Funktion bleibt die Gleiche.
Quelle:
http://213.69.246.55/vereine/aero_cl...s_cockpit.html
Hier das Staurohr ( Pitot ) bei einer Fouga CM-170
Km/h und Meter findest du in den russisschen Flugzeugen, aber das Beste ist, man gewöhnt sich an Meilen und Fuss, und du wirst sehen, dass nach 100 Flugstunden dir Meter und Kilometer so fremd sind wie einst die Meilen.
Ich selbst habe heute echt Probleme mit der TU154 und ihren metrischen Angaben.
Mein Tipp: Sich so gut wie möglich an der Realität orientieren.