Hallo miteinander,
natürlich landen die großen Airliner auch nach Sicht. Neulich, in einer 737, hat der Pilot in München Gegenanflug, Queranflug und Endanflug sehr eng am Platz geflogen. Das war nie ein Instrumentenanflug. Warum auch nicht? Wenn die Sicht und der Verkehr es zulässt, kann man so wieder etwas Sprit und Flugzeit einsparen.
Oder im Sommer, auch in München, Gewitterlage, Warteschleifen, jeder versucht irgendwie den CBs auszuweichen. Plötzlich ein Pilot: Ich sehe den Platz sehr gut! Der Mann hat sofort eine Freigabe zum Anflug nach Sicht bekommen. So ein „Fenster“ muss man ausnutzen.
Mykonos LGMK hat ein NDB 401,0MKO und ein VOR/DME 110,0MKN. Auf der 16 ist eine Landung mit einem großen Flugzeug zumindest mit dem FS nicht ganz einfach. Das geht auch nur nach Sicht.
Die Plätze auf den griechischen Inseln haben in der Regel nur ein NDB und ein VOR/DME.
Ich kann wirklich empfehlen, dort einmal von Insel zu Insel hüpfen. Das kostet nicht viel Zeit und bringt viel an Übung.
In der Regel fliege ich das Anflugverfahren, meistens ein „Teardrop“, voll mit dem AP und wenn die Landebahn im Dunst zu erkennen ist (Eine Sicht von 10 Meilen ist oft realistisch),
schalte ich den AP ab und lande von Hand. Ich bin mir sicher, dass die Piloten dort es auch nicht anders machen.
Gruß!
Hans
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