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Alt 11.08.2002, 17:45   #13
artemisia
Elite
 
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sers grimni,

beim installieren neuer pakete mußt du unterscheiden zwischen binaries und source code.
eine binary version eines programms enthält die compilierte version. meistens wird durch aufrufen einer routine zb
make install
oder eines scriptes, die programme an der richtigen stelle im fhs (filesystem hierarchy standard) abgelegt.
http://www.linuxbase.org
rpm pakete von binary versionen machen das beim endpacken meinst selbständig. grundsätzlich ist es so, daß anders als unter win oder dos die dateien eines paketes verteilt werden. die eigentlich ausführbare dateien (binaries) werden in einen binary verzeichnis abgelegt. also zb nach /usr/bin, /bin, /usr/X11R6/bin usw.
bibliotheken (libraries, libs) werden ebenfalls in die dafür vorgesehenen verzeichnisse kopiert. also beispielsweise nach /usr/lib oder /usr/X11R6/lib.
zugehörige dokumentationen finden sich zb für SuSE distris ab 7.1 in /usr/share/doc/packages/"paketname".

bei der installation von source code paketen müssen diese erst vorbereitet, compiliert und anschließend installiert werden. in vielen fällen läuft des folgendermaßen ab:
mit dem tar-befehl wird das paket entpackt und als root geht man in das entsprechende verzeichnis, anschließend folgt häufig diese sequenz:
make config (oder ./configure)
make
make install
wenn nicht alle libs vorhanden sind, kommt es meistens schon beim ablauf der configuration zur fehlermeldung, so daß die makefiles für die compilierung und installierung erst gar nicht erstellt werden.

da mußt halt auf die suche gehn ;-)

auf jeden fall empfiehlt sich immer die readme dateien zu lesen, bevor man loslegt.

greetz
artemisia
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