Zitat:
Original geschrieben von santi
1. Debian:
2. Gentoo:
Alle Programme sind nur im Quellcode vorhanden und werden erst bei der Installation kompiliert.
Die Variable USE erlaubt mir das Programm nach meinen Wünschen kompiliert wird und die Flags und Switches in der make.conf dienen zur optimalen Anpassung an die vorhandene Hardware.
3. Puhh, das ist aber doch eher mehr was für Fortgeschrittene, oder?
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ad 1. Ja, stimmt so.
ad 2. Ja, zuerst werden die Programme oder Libs heruntergeladen die als Dependency nötig sind damit das gewünschte Paket kompiliert werden kann, dann wird das Programm selbst gesaugt und kompiliert.
ad 3. Naja, nach der Selbsteinschätzung von Gentoo schon. Es gibt aber sehr gute Guides auf der Homepage und in der installierten Distribution welche Optionen es für USE gibt. Auch ist die make.conf sehr gut dokumentiert so daß man dort auch viel Information findet.
Was Gentoo eher zu einer Distribution für "Fortgeschrittene" macht ist das Fehlen jeglicher Configtools (wobei man das natürlich mit "emerge linuxconf" änder kann wenn will, will ich aber nicht

) und die absolute Ausrichtung auf Cutting Edge Pakete. Da kann es schon mal passieren daß bei einem Update etwas schief geht (bei mir bisher nicht, hab auch wirklich wenige Sachen installiert, nur was ich wirklich brauche.), und dann sollte man auch in der Lage sein mit der daraus resultierenden Situation umzugehen. Dabei ist einem allerdings auch die gar nicht mehr so kleine und extrem nette Gentoo-Community eine gute Hilfe!
Ich mag diese Distribution einfach!
citizen428