Zitat:
Original geschrieben von santi
1.) Ja es sind die Paketabhängigkeiten die mir manchmal auf den Wecker gehen. Ich will ein Programm installieren und rpm meckert rum das die libxy fehlt. Jetzt muß ich erst mal suchen wo die verdammte libxy ist und beim installieren kommst drauf das libxy wiederum von einem anderen Paket abhängig ist, arrr..
2.) Wieso können denn eigentlich bei Gentoo und Debian die Paketabhängigkeiten automatisch aufgelöst werden? Sind da bei den Programmen die erforderlichen Bibliotheken immer dabei oder gibt es so einen Art Wegweiser der dem Programm sagt wo es fehlende Pakete findet?
|
Hallo santi!
ad 1.) Aus genau diesem Grund wanderte SuSE 7.0 bei mir in die Tonne, irgendwann war es nicht mehr verlustfrei und stabil updatebar.
ad 2.) Ich spreche jetzt mal nur für Debian, Gentoo wird dir citizen428 erklären:
Wenn du auf
http://packages.debian.org gehst und dir dort z.B. "mozilla-browser" anschaust:
http://packages.debian.org/testing/w...a-browser.html
....dann siehst du dort unter der Beschreibung die Felder für "depends" (unbedingt nötig), "recommends" (du verzichtest auf Features wenn du das nicht nimmst) und "suggests" (wäre gut wenn du das nimmst).
Diese tragen die Debianentwickler in die controlfields des Paketes ein und stimmen sich aufeinander ab (was ja einer der Gründe ist warum ein Debianrelease ein so seltenes Ereigniss ist, dennoch ist "testing" und sogar "unstable" oft benutzbarer als manch andere Distro

).
APT oder dselect/aptitude werten dann diese Informationen aus und fragen den User ob es ok ist daß Foo installiert wird, wenn er Bar haben will...drum wird APT oft als "Intelligenz von dpkg" bezeichnet, da dieses alleine sich nur wie rpm verhält, sprich für ein .deb allein kein Problem, wenn aber eine Abhängigkeit nicht erfüllt wird mäckelt er genauso.
Drum lieber "apt-get -u install XXX" und einmal Y und die Sache ist (meist) gegessen.
HTH,
Ciao,
Steve