Zitat:
Original geschrieben von wizard
1.) Die Sache mit verlorener Zeit,
Ich möchte nicht wissen, wie viele Studenten ein Semester "verbummelt" haben, weil sie gerade keinen "Bock" darauf hatten, DAS würde ich als verlorene Zeit einstufen.
2.) Möchte gerne sehen ob es nicht besser ist 1 Woche im Gatsch zu liegen, als Ältere (zum Teils in der Motorik behinderte Personen) zu waschen, Windeln zu wechseln, Bettzeug tauschen, usw. (dies aber nicht 6 Wochen (Dauer der Grundausbildung) sondern den Großteil der 12 Monate Zivildienst.
3.) Sowie bei einem möglichen Durchmarsch fremder truppen, diese solange aufzuhalten, bis die Nachbarstaaten (z.B. Deutschland) ihre Armee in Einsatz gebracht haben.
Dies war jedenfalls zu meiner Zeit, die Hauptaufgabe des Heeres, Aufhalten eines Angreifers.
Ob das heute auch noch gilt, bzw. möglich ist, wage ich zu Bezweifeln, damals war es so.
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Hallo Wizard!
ad 1.) Full ACK. Die 4 Monate mehr beim Zivi fallen nicht ins Gewicht...
ad 2.) Ja, das habe ich gemacht und ich fand es weit sinnvoller und für die Gesellschaft lohnender als mich auf den Fall vorzubereiten, daß ich $FEIND töten muss/kann/darf/soll.
Deiner Argumentation folgend sind ja damit Leute, die zum Heer gehen Drückeberger vor den Greuel des Sozialwesens.
ad 3.) Das war die von mir weiter oben zitierte Spannochi-doktrin, diese ist nicht mehr gültig. Sie besagte damals daß es für einen möglichen Angreifer, sei es Ost oder West, sich nicht lohnen soll über unser Gebiet einen Flankenangriff zu starten. Mit dem Ende des kalten Krieges ging das in eine Grenzverteidigung ohne Rückzug in die Igelstellung der Alpen über.
Und nein, wir hätten das nicht gemacht damit wir Deutschland o.ä. Zeit geben, jeder mögliche Angreifer sollte sich einfach bewusst sein, daß ihn ein Partisanenkampf in den Alpen mehr kostet als bringt......
Ciao,
Steve