Ich habe eine kleine Milchmädchenrechnung gemacht.
Das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges beträgt laut
http://www.merian.fr.bw.schule.de/Be...ten/bs11-3.htm 0,2 mm. Ich nehme jetzt einmal an, dass das bei normaler Leseentfernung ist, z.B. 20 cm Abstand.
Hochgerechnet auf 6 km Entfernung ergibt sich:
Auflösung 1 = a1 = 0,2 mm = 2*10^-4 m
Entfernung 1 = e1 = 20 cm = 0,2 m
Auflösung 2 = a2 = gesucht
Entfernung 2 = e2 = 6 km = 6000 m
Es gilt a1:e1 = a2:e2
daraus folgt a2 = e2 * a1 / e1 = 6000 * 2*10^-4 / 2*10^-1 =
= 6000*10^-3 = 6 m
Das heißt, in 6 km Entfernung kann das menschliche Auge Objekte nur trennen, wenn sie mehr als 6 m voneinander entfernt sind. Sonst sieht man nur einen undefinierbaren Blob.
Um z.B. die Tragflächen erkennen zu können, muss die Spannweite also größer als diese 6 m sein.
Wohlgemerkt: optimale Bedingungen, Milchmädchenrechnung
Trotzdem viele Grüße,
Alex