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Alt 25.05.2002, 23:01   #8
The_Lord_of_Midnight
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Mein Computer

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Nur falls der Eindruck entstanden sein sollte, das ist nicht selbstgeschrieben. Ist einer dieser unzähligen Kettenbriefe.

z.B. auch hier zu sehen:
http://www.magieheim.at/zaphyros/poesie.htm

Aber das macht ja nix, ist immer wieder gut, wenn man solche Sachen liest. Das holt einen etwas aus der Routine heraus und hilft, sich wieder auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.

Ich würd das nicht so eng sehen mit dem Thema Arbeitsscheue. Wenn jemand so schnell und nach Klischees urteilt, daß er jemand anders als arbeitsscheu bezeichnet, nur weil er sensibel ist: Vergiss ihn/sie.

Das Problem sind eher die rotzfrechen Burschen, die auch noch agressiv werden wenn sie jemand auf ihr Schmarozertum anspricht. Oder die, die sich zu gut sind für eine "normale" Arbeit. Oder die, die auch nach einem Jahr noch nicht begriffen haben, dass sie keinen Job mehr in ihrer ach so und hohen Qualifikation finden werden. Oder unechte Flüchtlinge, die sich von unserem Geld bezahlen lassen. Alles schon selbst erlebt.

Beispielsweise die rumänischen illegalen "Flüchtlinge" in meiner alten Firma. Sind momantelang auf Staatskosten in einem Gasthaus einquartiert gewesen. Hat eh nur 30.000 !!! Schilling im Monat pro Person gekostet. Und wie der Chef dann die Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung besorgt hatte, wollte er sie auch ordentlich anmelden. Die wollten aber nicht !!! Denn dann müssen sie ja für die Unterkunft BEZAHLEN Es ist einfach eine riesengroße Frechheit. Wie dann alle Papiere beisammen waren, sind sie gleich auf die Arbeiterkammer gegangen und haben den Chef angezeigt. Das war der Dank dafür, daß er sich um alles gekümmert hat. Und mit den neuen Papieren sind sie dann am nächsten Tag nach Australien ausgewandert. Dann haben wir noch einen netten Brief von ihnen bekommen, welche A... wir doch alle sind.

Da ich schon als Kind in der Landwirtschaft Schwerarbeit geleistet habe, und das für eine absolut geringe Bezahlung, bin ich vielleicht etwas weniger tolerant gegenüber solchen Leuten. Denn wenn man will, kann man sehr viel tun. Wenn nicht, fallen einem immer 1000 Ausreden ein.

Um jetzt nicht gleich das nächste Klischee >Ausländerfeind< aufs Aug gedrückt zu bekommen:
Da ich doch hin und wieder in der Welt herumkomme, weiß ich das es nirgendwo das Paradies gibt. Und ich bin auch nicht der Meinung, daß irgendjemand nur weil er anders aussieht, anders spricht oder anders denkt, deswegen ein besserer oder schlechterer Mensch ist. Der letzte Kollege in England mit dem ich zusammengearbeitet habe, war ein englischer Staatsbürger, mohamedanischer Glaube, der Vater aus Indien, die Mutter aus England. Sein Wissen, seine Fähigkeiten und seine Menschlichkeit waren beeindruckend. Nur so als Beispiel, es gibt sicher auch das Gegenteil.

Man darf sich nur nicht von Klischees beeinflussen lassen und nach dem ersten Eindruck urteilen. Denn der ist sehr oft falsch.
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