Da trudelt doch heute bei mir folgendes Mail ein:
Zitat:
Return-Path: <volker.viechtbauer@redbull.at>
Received: from redbull.at ([200.249.200.1])
by server.XXXXXXX.at (8.11.6/8.11.6) with SMTP id g4BHWnZ14165
for <kundendienst@XXXXXXXXXX.at>; Sat, 11 May 2002 19:32:49 +0200
Message-Id: <200205111732.g4BHWnZ14165@server.XXXXXXX.at>
From: volker.viechtbauer@redbull.at
To: kundendienst@XXXXXXXXX.at
Subject: Warnung: Tötliches "RED BULL" in Österreich im Umlauf!!
Mime-Version: 1.0
Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1"
Date: Sat, 11 May 2002 14:36:09
Dringende Konsumentenschutzinformation: www.attention-at.com
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Das wars - sonst nix.
Nachdem ich die Red Bull Infrastruktur ein bissi kenn, dachte ich mir, "das kann nicht sein". Warum fragt ihr?
Red Bull hat den Stammsitz in Fuschl/AT. Primärer Mailserver für RedBull ist "fsl-hub.lan.at.redbull.com", der sich so meldet:
220 fsl-hub.lan.at.redbull.com ESMTP Service (Lotus Domino Release 5.0.10) ready
Wer Domino/Notes kennt, weiß natürlich auf einen Blick, dass die Mail gefaked sein muss, da hier schon mal min. 20 Mail-Header fehlen, die Notes immer einbaut
In den Mail-Headern steht "redbull.at ([200.249.200.1])", nur wer sich die Mühe macht, findet heraus, dass der Server "200.249.200.1" hinter der Maschine "ebt-P12-0-core01.rjo.embratel.net.br", also irgendow in Brasilien steht - also eher unwahrscheinlich, dass von dort eine Warnung für den Markt in AT rausgeht.
Un die Domain "attention-at.com" gehört einem
Zitat:
Amaral Junior, Lupercio junior@globoweb.com.br
Rede Mundial
Av. Pompeia 2254
Sao Paulo, Not Applicable 05022-001
Brazil
3873-5541
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Also auch eher unwahscheinlich, dass der was für At zu melden hat.
Und bevor ihr fragt, ja, mir war fad.
