Hallo !
Nach oder am TOD befindest Du Dich ja i.d.R. auf einer STAR oder Du wirst über Vectoren zur Rwy geführt. Beides führt in den wenigsten Fällen über Luftstraßen.
Ich handhabe das Ganze so, daß ich vor dem Takeoff meine SID und den
Enroute Teil programmiert habe und während des Fluges dann meine STAR
eingebe (ggf. noch Diskontinuitäten beseitigen).
Informationen über die zu benutzende STAR und die Rwy in use kann man
im realen Leben rechtzeitig abrufen und im FS ggf. aus der Windrichtung und dem Endpunkt des Enrouteteils ableiten
Festgelegte Höhenbeschränkungen der STAR sind ja bereits eingestellt, so daß ich lediglich noch die Höhe für den IAF und für die Höhe für das Anschneiden des Gleitslopes einstelle. Aufgrund dieser Höhenangaben berechnet der FMC ja den TOD.
Diesen nehme ich oft aber nur als Hinweis, da ich mich dann selber über Vectoren zur Rwy kämpfe und dabei dann auch den Sinkflug manuell
über VS steuere.
In einem Flugplan ist für die Eingabe auch die ganze Strecke vorgegeben, die dann nur noch abgeändert werden muß, wenn sich Änderungen ergeben.
Für den Descend stehst Du ja schließlich unter besonderer Kontrolle durch die Lotsen, die Dich dann schon durch die verschiedenen Flugbereiche leiten werden. Du brauchst Dir eigentlich in diesem Moment keine Gedanken über den unteren oder oberen Luftraum machen.
Und solltest Du im Enrouteteil als Bestandteil des Flugplanes doch den Luftraum wechseln müssen und von einer High Airway auf einen Low Airway geleitet werden, wird Dir ATC auch dann eine neue Höhe vorgeben. Diese Prozedur kann Bestandteil der SID und/oder der Star sein, die Höhen werden Dir aber immer bekanntgegeben, so daß Du nur noch die Eingaben im MCP ändern mußt.
Ich hoffe ,ich liege nicht ganz falsch mit meiner Verfahrensweise.
MfG Frank