Gerade hatte ich einen Freund hier, der "im richtigen Leben" fliegt (PPL-A mit IFR). Den hab' ich gleich mal gefragt:
Also, rechtlich gesehen darf grundsätzlich jedes (außer Ultraleicht) Flugzeug auf einem Verkehrsflughafen landen. Dies wird jedoch bei Großflughäfen dadurch unterbunden, dass die Landegebühren (mit denen wir Simmer uns ja zum Glück nicht rumschlagen müssen

) in exorbitante Höhen katapultiert werden. So hat kürzlich ein Fliegerkamerad mit seiner Malibu in Düsseldorf an Lande- und Handlinggebühren runde 350,- Euro (!!!!!) gelatzt. Für einmal aufsetzen, Stunde parken und wieder raus!
Ich denke, dass das in den USA auch so gehandhabt wird, und dass Mickrig-Weich dass auf AI vom Flusi übertragen hat

.
Letztlich ist das ja auch verständlich: Wer schon mal in Frankfurt den Betrieb beobachtet hat, der weiß, dass die "Dicken Dinger" wirklich im Minutentakt rausgehen und reinkommen. Man stelle sich vor, der Controller müsste da noch 'ne C 152 einfädeln, die mit 80 kts angezuckelt kommt, wie das den Betrieb aufhalten würde (ganz zu schweigen von dem Stau auf dem Taxiway).
Also: Echo-Class bleiben auf Sonder- und Verkehrslandeplätzen und kleineren Flughäfen. In Dortmund wird übrigens massiv die General Aviation vertrieben, um Platz für die Dicken zu schaffen - dort kostet es mittlerweile für die Kleinen ein kleines Vermögen, die Landebahn mit Gummi anzumalen

Münster-Osnabrück ebenso, die anderen Aufsteiger praktizieren das auch schon mit Erfolg.
Was bleibt (im richtigen Leben), sind die kleinen Plätze, gegen die so genannte Flugplatzgegener und Lärmschützer immer mehr mobil machen (Beispiel Marl-Loemühle: siehe die beiden Parteien
Flugplatz Marl-Loemühle und die
Gegner 
Glaubt mir, wer das aus der Nähe mit kriegt und für die Fliegerei was über hat, dem kommt das kalte Kotzen
Jörg