Hi Leute,
vielleicht steckt der Sinn aber auch viel tiefer? Hamburg ist ein City-Airport, fast von allen Seiten umbaut und hat dementsprechend viele "Nachbarn". Und diese beschweren sich häufig über den Fluglärm. Ich könnte mir auch vorstellen, dass diese Vorgehensweise bei mäßigem Wind politischer Natur ist, damit der Fluglärm ein wenig gleichmäßiger auf alle "Nachbarn" verteilt wird.
Auf jeden Fall ist die Benutzung beider Bahnen in Hamburg recht häufig zu beobachten und kein Ausnahmefall.
Was ich letztes Wochenende beobachtet habe, fand ich allerdings sehr merkwürdig. Das GA-Flieger nicht immer vom Anfang der Runway starten (sondern eher aus der Mitte heraus, direkt beim GA-Apron), habe ich schon öfters beobachtet. Doch am Sonntag habe ich die alte Tante JU starten und landen sehen. Gestartet ist sie ebenfalls aus der Mitte der Runway heraus, doch die Landung war spektakulär! Sie kam seitlich auf die Runway (übrigens wieder die andere Runway) zugeflogen - über den Aussichtspunkt hinweg - und setzte erst ca. im hinteren Drittel der Runway auf. Bei diesem Flugzeug sicherlich kein Problem, hat auch locker hingehauen, aber ist das erlaubt?
(Wird es wohl sein, kann mir nicht vorstellen, dass ein so erfahrener Pilot seine Lizenz riskiert...
Viele Grüße von