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Trotz nur mäßiger Absätze in den ersten Tagen äußerte sich Microsoft zufrieden über die Verkaufsergebnisse seiner Spielkonsole. Sandy Duncan, Vizepräsident von Xbox Europe sagte: "Der Verkauf von Xbox übertrifft in vielen Fällen unsere Erwartungen, insbesondere was den Verkauf von Software und Zubehör angeht."
Dem schloss sich Hans Stettmeier von Microsoft Deutschland an: "Xbox ist konjunkturbedingt in einem schwierigen Marktumfeld angetreten und hat sich in kürzester Zeit etabliert. Insbesondere die Zahl der verkauften Spiele pro Konsole übertrifft unsere Planungen." Microsoft erwartet, bis Ende Juni weltweit zwischen 4,5 und 6 Millionen Systeme ausgeliefert zu haben.
Laut Berichten des Branchenmagazins "MCV" verkaufte Microsoft in Deutschland in den ersten drei Tagen rund 10.000 Konsolen. In Großbritannien lag diese Zahl bei 48.000 Geräten, in Frenkreich sogar bei nicht über 10.000 Einheiten. Zum Vergleich: Von der PlayStation 2 (PS2) konnten an den ersten zwei Verkaufstagen im November 2000 in Deutschland, England und Frankreich etwa 70.000 Geräte verkauft werden.
Xbox-Manager Hans Stettmeier hatte gegenüber MCV jedoch erklärt, dass die Verkaufs-Zahlen zum Start für Microsoft nur begrenzt wichtig sind. "Wir sehen die Xbox nicht als Sprinter, sondern als Marathonläufer", sagte Stettmeier. "In 18 Monaten werden wir sehen, wo die Xbox dann steht."
Laut Microsoft sind zurzeit gut 25 Xbox-Spiele im Handel. In den nächsten Wochen erscheinen: "Shrek" (TDK Mediactive) und "Championship Manager" (Eidos). Bis Juni kommen wöchentlich neue Titel wie etwa "FIFA World Cup 2002" (Electronic Arts), "Moto GP" (THQ), "Spiderman: The Movie" (Activision), "Buffy the Vampire Slayer" (Electronic Arts) und "Crash Bandicoot: The Wrath of Cortex" (Universal Interactive) auf den Markt.
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